17.07.2012 | 09:37 Uhr

RWE will mindestens 2000 weitere Stellen streichen

RWE will mindestens 2000 weitere Stellen streichen

Essen/Düsseldorf (dpa) - Der Energiekonzern RWE will einem Zeitungsbericht zufolge mindestens 2000 weitere Arbeitsplätze in Europa abbauen. Wie die «Rheinische Post» aus Gewerkschaftskreisen berichtet, sollen noch einmal 2000 bis 5000 Stellen vor dem Aus stehen.

Jobs in der Lohn- und Finanzbuchhaltung sowie dem Rechnungswesen sollen demnach ins kostengünstigere Ausland verlagert werden. Dem Blatt zufolge hat der Konzern den Konzernbetriebsrat in der vergangenen Woche informiert. Die Streichungen sollen zum laufenden Abbau von 8000 Stellen hinzukommen. RWE hat 72 000 Mitarbeiter.

RWE wollte die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern der Zeitung gegenüber nicht kommentieren. Entscheidungen des Vorstands stünden Anfang August an, sagte ein Sprecher. Die Gewerkschaft reagierte der Zeitung zufolge empört auf die neuen Informationen zum Arbeitsplatzabbau und ließ eine für diesen Montag angesetzte Verhandlung mit RWE zum Kündigungsschutz-Vertrag platzen.

«Der Konzern will von uns einen Freibrief für ungehemmten Personalabbau und Outsourcing im großen Stil», sagte Verdi-Sprecher Christoph Schmitz der Zeitung. Am 31. Dezember 2012 läuft der Vertrag aus, der betriebsbedingte Kündigungen bei RWE verbietet. Verdi fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2023.

Copyright by DPA

Breaking-News

  • Senat beschließt Teil-Rückkauf der Wasserbetriebe

    17.07.2012 | 13:36 Uhr

    Senat beschließt Teil-Rückkauf der Wasserbetriebe

    Berlin (dpa) - Die Berliner Landesregierung will ein Viertel der Wasserbetriebe zurückkaufen. Der rot-schwarze Senat beschloss am Dienstag, den Anteil des Essener Energiekonzerns RWE für 618 Millionen Euro zu erwerben.

  • Microsoft bekommt erneut Ärger mit EU-Kommission

    17.07.2012 | 12:51 Uhr

    Microsoft bekommt erneut Ärger mit EU-Kommission

    Brüssel (dpa) - Der Softwareriese Microsoft bekommt erneut Ärger mit Brüssel: Die EU-Kommission hat am Dienstag ein Verfahren gegen den US-Konzern wegen unlauterer Geschäftspraktiken eröffnet.

  • Euro-Finanzchefs beraten über spanisches Bankenprogramm

    17.07.2012 | 12:36 Uhr

    Euro-Finanzchefs beraten über spanisches Bankenprogramm

    Brüssel/Luxemburg (dpa) - Die Euro-Finanzminister werden an diesem Freitag (20.7.) in einer Telefonkonferenz erneut über das geplante Hilfsprogramm an Spaniens Banken beraten. Das teilte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker am Dienstag in Luxemburg.

  • Munich-Re-Chef für Zerschlagung der Großbanken

    17.07.2012 | 11:37 Uhr

    Munich-Re-Chef für Zerschlagung der Großbanken

    München (dpa) - Munich-Re-Vorstandschef Nikolaus von Bomhard hat die Zerschlagung der systemrelevanten Großbanken gefordert. Dass solche Banken auf jeden Fall gerettet werden müssten, sei «ein Konstruktionsfehler des Systems», sagte der Chef des weltgrößten Rückversicherungskonzerns am Montagabend in München.

  • ACEA: EU-Autoabsatz sinkt weiter

    17.07.2012 | 11:03 Uhr

    ACEA: EU-Autoabsatz sinkt weiter

    Brüssel (dpa) - In der Europäischen Union sind die Auto-Neuzulassungen im Juni den neunten Monat in Folge geschrumpft, allerdings nicht so stark wie in den Vormonaten.

  • Beratung zu Bausparverträgen häufig mit Mängeln

    17.07.2012 | 10:22 Uhr

    Beratung zu Bausparverträgen häufig mit Mängeln

    Berlin (dpa) - Bausparkassen beraten ihre Kunden einer Untersuchung der Stiftung Warentest zufolge oft mangelhaft. Testkunden ließen sich für die Zeitschrift «Finanztest» über Bausparverträge beraten.

  • Tabakverkauf zieht wieder an

    17.07.2012 | 10:15 Uhr

    Tabakverkauf zieht wieder an

    Wiesbaden (dpa) - Deutschlands Raucher qualmen wieder mehr. Im zweiten Quartal 2012 wurden deutlich mehr Zigaretten und Feinschnitt versteuert als noch vor einem Jahr, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

  • Karstadt streicht 2000 Stellen

    17.07.2012 | 09:49 Uhr

    Karstadt streicht 2000 Stellen

    Essen/Frankfurt/Main (dpa) - Karstadt will im Zuge seiner Sanierung 2000 von insgesamt 25 000 Jobs streichen. Der Warenhauskonzern will damit Kosten sparen und wettbewerbsfähig bleiben. Nach Aussage von Karstadt-Chef Andrew Jennings droht allerdings keine weitere Schließungswelle.

  • IWF gibt Portugal weitere 1,5 Milliarden Euro

    17.07.2012 | 09:31 Uhr

    IWF gibt Portugal weitere 1,5 Milliarden Euro

    Washington (dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Portugal weitere Kredithilfen in Höhe von 1,48 Milliarden Euro bewilligt. Das teilte die Organisation am Montagabend (Ortszeit) in Washington mit. Zugleich lobte der IWF die bisherigen Konsolidierungsfortschritte des angeschlagenen Euro-Landes, forderte aber auch weitere Reformmaßnahmen.

REALTIME-INDIKATIONEN

DAX
E-STOXX 50
DOW Jones
NASDAQ 100
NIKKEI 225
S&P 500
TecDAX
Goldpreis
Ölpreis
EUR/USD
Berechnungsbasis 8:00-22:00 Uhr
Quelle: Deutsche Bank

Loading...

Top-Umsätze

Loading
Neartime-Daten 9:00-20:00 Uhr
Quelle: Hamburger Börse

Fonds-Indizes

Loading

Anzeige

Loading