22.03.2012 | 17:00 Uhr

Devisen: Konjunktursorgen bringen Euro weiter unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag unter steigenden Konjunktursorgen um China und die Eurozone gelitten und steuert auf den zweiten Tagesverlust in Serie zu. Eine unerwartete Stimmungseintrübung unter den Einkaufsmanagern brachte die europäische Gemeinschaftswährung unter Druck. Im Nachmittagshandel fiel der Euro bis auf 1,3134 US-Dollar und damit mehr als einen Cent hinter sein Tageshoch vom Morgen zurück. Zuletzt kostete er 1,3190 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3167 (Mittwoch: 1,3225) Dollar fest.

"Die Einkaufsmanager-Indizes haben in Erinnerung gerufen, wie steinig der Weg zur Erholung ist", sagte Devisenexperte Brian Kim von der Royal Bank of Scotland. In der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China fiel der Einkaufsmanager-Index für das Verarbeitende Gewerbe im März überraschend deutlich von 49,6 auf 48,1 Punkte. Auch das Pendant in der Eurozone brachte eine herbe Enttäuschung und sank unerwartet von 49,3 auf 48,7 Zähler.

Die Daten hätten "auf ganzer Linie enttäuscht", sagte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen. "Traurig" sei vor allem, dass die Indizes in den beiden größten Euro-Volkswirtschaften Frankreich und Deutschland unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten absackten. Auch an den europäischen Anleihemärkten stieg die Nervosität den zweiten Tag in Folge. Die Risikoaufschläge für Bonds aus Italien und Spanien zogen weiter an. Erstmals seit zwei Monaten kletterten die spanischen Renditen im richtungsweisenden zehnjährigen Laufzeitbereich zwischenzeitlich wieder über 5,5 Prozent.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83330 (0,83495) britische Pfund , 109,40 (111,11) japanische Yen und 1,2055 (1,2058) Schweizer Franken fest. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.635,50 (Vortag: 1.649,25) Dollar fixiert. Ein Kilogramm Gold kostete 39.290,00 (39.480,00) Euro.

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Devisen

  • 26.03.2012 | 21:08 Uhr

    Devisen: Euro nach Bernanke-Aussagen klar im Plus

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag nach Äußerungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke deutlich angezogen. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3337 US-Dollar und damit rund einen Cent mehr als am Morgen. Vor den Aussagen Bernankes hatte der Euro ein Tagestief bei 1,3190 Dollar erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3276 (Freitag: 1,3242) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7532 (0,7552) Euro.

  • 26.03.2012 | 16:55 Uhr

    Devisen: Euro legt nach Bernanke-Aussagen kräftig zu

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat zu Wochenbeginn auf Äußerungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke mit starken Gewinnen reagiert. Am späten Montagnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3330 US-Dollar und damit knapp einen Cent mehr als am Morgen. Vor den Aussagen Bernankes hatte der Euro ein Tagestief bei 1,3190 Dollar erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3276 (Freitag: 1,3242) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7532 (0,7552) Euro.

  • 26.03.2012 | 12:45 Uhr

    Devisen: Euro gibt trotz robustem ifo-Index nach

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag nur zwischenzeitlich von einer robusten Unternehmensstimmung in Deutschland profitieren können. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3230 US-Dollar und damit rund einen halben Cent weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3242 (Donnerstag: 1,3167) Dollar festgesetzt.

  • 26.03.2012 | 07:51 Uhr

    Devisen: Euro vor ifo-Geschäftsklima deutlich über 1,32 US-Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist kaum verändert in die neue Woche gestartet und hält sich vor dem vielbeachteten ifo-Index deutlich über der Marke 1,32 US-Dollar. Die wieder anziehenden Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen störten Investoren genauso wenig wie der andauernde Streit um die Aufstockung des ESM-Rettungsmechanismus, sagte Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte von der Commerzbank. Am Morgen wurde die europäische Gemeinschaftswährung für 1,3256 Dollar gehandelt und damit in etwa auf dem Niveau vom Handelsschluss vor dem Wochenende. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3242 (Donnerstag: 1,3167) Dollar festgesetzt.

  • 23.03.2012 | 22:02 Uhr

    Devisen: Euro fällt im späten Handel vom Tageshoch zurück

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag im späten Handel weiter von seinem Tageshoch zurückgefallen. In New York wurde die Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,3269 US-Dollar gehandelt. Im Tagesverlauf war der Euro bis knapp unter die Marke von 1,33 Dollar gestiegen. Nach der Veröffentlichung überraschend positiver Umfragewerte zur Unternehmensstimmung in Frankreich schaffte die Gemeinschaftswährung am Morgen ein Tageshoch bei 1,3293 Dollar.

  • 23.03.2012 | 17:15 Uhr

    Devisen: Euro steigt nach guten Frankreich-Daten bis knapp unter 1,33 Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Freitag nach guten Daten aus der Eurozone zugelegt und stieg kurz vor dem Wochenende zeitweise bis knapp unter die Marke von 1,33 US-Dollar. Nach der Veröffentlichung überraschend positiver Umfragewerte zur Unternehmensstimmung in Frankreich schaffte die Gemeinschaftswährung am Morgen ein Tageshoch bei 1,3293 Dollar. Im weiteren Handelsverlauf fiel der Euro wieder etwas zurück und stand am Nachmittag bei 1,3271 Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3242 (Donnerstag: 1,3167) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7552 (0,7595) Euro.

  • 23.03.2012 | 13:13 Uhr

    Devisen: Euro legt zu - Französisches Geschäftsklima beflügelt

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag im Vormittagshandel zugelegt. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3240 US-Dollar und einen halben Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3167 (Mittwoch: 1,3225) Dollar festgesetzt.

  • 23.03.2012 | 08:13 Uhr

    Devisen: Euro leicht erholt bei 1,32 Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Freitag etwas von seinen starken Verlusten vom Vortag erholt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3195 US-Dollar und damit gut einen halben Cent mehr als im Tief am Donnerstag. Ein Dollar war zuletzt 0,7578 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3167 (Mittwoch: 1,3225) Dollar festgesetzt.

  • 22.03.2012 | 21:10 Uhr

    Devisen: Eurokurs rutscht wieder unter 1,32 Dollar

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Donnerstag wieder unter die Marke von 1,32 US-Dollar gerutscht. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde in New Yorker zuletzt bei 1,3186 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3167 (Mittwoch: 1,3225) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7595 (0,7561) Euro.

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