16.03.2012 | 07:43 Uhr

Hexensabbat: Heute ist großer Verfallstag an den Terminbörsen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Heute ist wieder Hexensabbat: An diesem Tag laufen Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen aus. Vom "großen Verfall" sprechen Börsianer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also der Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien, auf den gleichen Tag fällt.

Insgesamt gibt es jährlich vier große Verfallstermine, und zwar jeweils am dritten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember. Zu diesen Terminen können Aktienkurse und auch Indizes ohne wesentliche Unternehmens- oder Konjunkturnachrichten kräftig hin- und herschwanken. Wegen der mitunter wilden Zuckungen an den Märkten wurde der Begriff "Hexensabbat" geprägt. Stärkere Kursausschläge an solchen Tagen gibt es vor allem bei Aktien-Schwergewichten in den entsprechenden Indizes.

SPEKULANTEN ALS TREIBENDE KRAFT DER KURSSCHWANKUNGEN

Hinter diesen Schwankungen stehen Spekulanten, deren Frist zur Verwirklichung ihrer Derivategeschäfte abläuft. Große Marktteilnehmer wie Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen im Vorfeld, die aktuellen Kurse auf jene Preise zu treiben, bei denen sie an der Terminbörse engagiert sind. Entsprechend kommt es in der Regel binnen Minuten zu hohem Handelsvolumen und deutlichen Kursschwankungen. Kleinanleger können bei diesem "Hexentreiben" kaum kursbewegend eingreifen.

Zur Mittagszeit um 12.00 Uhr, beim sogenannten Fixing, verfallen zunächst die Index-Optionen und -Futures von EuroSTOXX und STOXX an der Eurex. Um 13.00 Uhr verfallen in der Mittagsauktion die Futures und Optionen auf den Dax und den TecDax und fünf Minuten später die auf den MDax . Erst gegen Handelsschluss desselben Tages laufen dann die Optionen und Futures auf die einzelnen Aktien aus. Dies gilt zudem nicht nur für die deutsche Terminbörse Eurex, sondern für die meisten großen Börsen weltweit. Während etwa deutsche, französische, italienische und US-Aktien an der Eurex um 17.30 Uhr verfallen, laufen die der Schweizer Werte bereits um 17.20 Uhr aus./

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Fonds

  • 26.03.2012 | 12:41 Uhr

    Kreditwirtschaft will Beipackzettel für Finanzanlagen überarbeiten

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  • 26.03.2012 | 12:39 Uhr

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    KÖLN (dpa-AFX) - Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes hat Verdi-Chef Frank Bsirske nochmals mit einem Streik gedroht. Wenn es bei der nächsten Verhandlungsrunde in der kommenden Woche nicht zu einer Einigung komme, dann hießen die nächsten Schritte Urabstimmung und Arbeitskampf. Die Arbeitnehmer seien sehr entschlossen, sagte Bsirske am Mittwoch bei einer Kundgebung in Köln, zu der nach seinen Angaben mindestens 18 500 Demonstranten kamen.

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    BERLIN (dpa-AFX) - Die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst wollen in der nächsten Verhandlungsrunde ihr bisheriges Angebot trotz der Gewerkschaftsdrohung mit einem Flächenstreik nicht nachbessern. "Wir werden kein weiteres Angebot vorlegen, sondern wir wollen am 28./29. März zu einem Ergebnis kommen", kündigte der Haupt

  • 19.03.2012 | 18:24 Uhr

    GESAMT-ROUNDUP: Bundesnetzagentur rechnet mit kräftigem Anstieg der Strompreise

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  • 16.03.2012 | 14:58 Uhr

    Allianz Global Investors: Volatilität an den Kapitalmärkten hält an

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die hohe Volatilität an den Kapitalmärkten wird nach Einschätzung von Allianz Global Investors (AGI) anhalten. "Die Drei-Jahrestender der EZB und die robusten Konjunkturdaten aus den USA haben zunächst für Frühlingsgefühle an den Finanzmärkten gesorgt", sagte Andreas Utermann, Global Chief Investment Officer (CIO), am Freitag in Frankfurt. Die akute Phase der Schuldenkrise sei zunächst vorbei und die Krise sei in eine chronische Phase übergegangen. "Eine Rückkehr in die akute Phase ist jedoch bei politischen Fehlentscheidungen immer möglich."

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  • 16.03.2012 | 12:55 Uhr

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