20.02.2012 | 10:19 Uhr

'FT': Iran sucht Abnehmer für Rohöl

LONDON (dpa-AFX) - Nach dem Ölboykott der Europäischen Union findet der Iran nach einem Bericht der "Financial Times (FT)" nicht genügend neue Abnehmer für sein Rohöl. "Der Iran hat ernsthafte Probleme, einen neuen Käufer zu finden", zitiert die "FT" (Montagsausgabe) einen nicht näher benannten Kontakt aus der Industrie. Der Iran versuche, zusätzliche Mengen nach China und Indien zu exportieren, hieß es.

Falls bis Mitte März kein Käufer gefunden sei, müsse der Iran Rohöl in Supertankern einlagern oder die Produktion drosseln. Beides könnte höhere Ölpreise zur Folge haben. Laut "FT" handelt es sich bei dem schwierig zu verkaufenden Öl um die Menge, die sonst europäische Länder abgenommen hätten.

Am Wochenende hatte der Iran als Antwort auf die jüngsten Sanktionen Erdölexporte nach Großbritannien und Frankreich gestoppt. Aus dem Erdöl-Ministerium in Teheran hatte es geheißen, man habe "andere Abnehmer" gefunden.

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Rohstoffe

  • 23.02.2012 | 12:43 Uhr

    Ölpreise legen weiter zu - ifo-Index und Iran-Konflikt stützen

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag nach leichten Verlusten am Morgen ins Plus zurückgefunden. Der unerwartet kräftige Anstieg beim ifo-Geschäftsklima hätte stützend gewirkt, sagten Händler. Allerdings sei der Iran-Konflikt weiterhin die wichtigste preistreibende Ursache. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 124,25 US-Dollar und legte damit deutlich um 1,36 Dollar gegenüber dem Vortag zu. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 22 Cent auf 106,50 Dollar. Die Ölpreise halten sich damit weiter auf dem höchsten Stand seit mehr als neun Monaten.

  • 23.02.2012 | 07:33 Uhr

    Ölpreise mit leichten Verlusten

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag leicht im Minus notiert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 122,80 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank etwas stärker um 35 Cent auf 105,93 Dollar. Trotz der leichten Rückschläge notieren die Ölpreise zurzeit so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr.

  • 22.02.2012 | 13:35 Uhr

    Ölpreise nach Höchstständen durch Gewinnmitnahmen leicht belastet

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch leichte Verluste verzeichnet, nachdem sie am Vortag auf neue Höchststände geklettert waren. Händler machten Gewinnmitnahmen für die Preisabschläge verantwortlich. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 121,45 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Dienstag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 50 Cent auf 105,75 Dollar.

  • 22.02.2012 | 13:04 Uhr

    Rekord-Spritpreise: Regierung gegen höhere Pendlerpauschale

    BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung lehnt eine Erhöhung der Pendlerpauschale wegen der derzeit sehr hohen Benzinpreise ab. "Eine Überprüfung ist im Augenblick bei uns nicht angedacht", sagte eine Sprecherin von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Mittwoch in Berlin. Diese Forderungen würden regelmäßig erhoben, wenn die Benzinpreise hoch seien. Die Entfernungspauschale sei jedoch eine verkehrsmittelunabhängige Pauschale. "Sie ist losgelöst von den tatsächlichen Kosten", betonte die Sprecherin.

  • 22.02.2012 | 07:35 Uhr

    Ölpreise leicht im Minus

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch einen Teil ihrer starken Vortagsgewinne abgegeben. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 121,53 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank ebenfalls leicht um 11 Cent auf 106,14 Dollar. Die Ölpreise notieren derzeit so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr.

  • 21.02.2012 | 18:56 Uhr

    Ölpreise steigen - Griechenland-Paket stützt

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag nach der Einigung auf ein neues Hilfspaket für Griechenland gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 120,51 US-Dollar. Das waren 46 Cent mehr als am Montag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich um 1,48 Dollar auf 104,72 Dollar.

  • 21.02.2012 | 12:53 Uhr

    Ölpreise uneinheitlich - Gewinnmitnahmen belasten Brent

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach Beschluss weiterer Hilfen für Griechenland uneinheitlich tendiert. Nach den Höchstständen vom Vortag würden Gewinnmitnahmen die Nordseesorte Brent belasten, sagten Händler. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete 119,41 US-Dollar. Das waren 65 Cent weniger als am Montag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich dagegen um 1,31 Dollar auf 104,55 Dollar.

  • 21.02.2012 | 07:39 Uhr

    Ölpreise uneinheitlich - Griechenland-Einigung stützt

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach der Freigabe neuer Finanzhilfen für Griechenland uneinheitlich tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 119,95 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) zur März-Lieferung stieg hingegen um 1,58 Dollar auf 104,82 Dollar. Die Ölpreise notieren derzeit so hoch wie zuletzt im Mai 2011.

  • 20.02.2012 | 13:05 Uhr

    Ölpreise deutlich gestiegen - Freundliche Marktstimmung stützt

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag gestützt durch eine freundliche Stimmung an den Finanzmärkten weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 120,74 US-Dollar. Das waren 1,16 Dollar mehr als am Freitag. Ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich um 1,68 Dollar auf 104,92 Dollar. Zeitweise kletterten die Ölpreise auf den höchsten Stand seit neun Monaten.

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