LONDON (dpa-AFX) - Nach dem Ölboykott der Europäischen Union findet der Iran
nach einem Bericht der "Financial Times (FT)" nicht genügend neue Abnehmer für
sein Rohöl. "Der Iran hat ernsthafte Probleme, einen neuen Käufer zu finden",
zitiert die "FT" (Montagsausgabe) einen nicht näher benannten Kontakt aus der
Industrie. Der Iran versuche, zusätzliche Mengen nach China und Indien zu
exportieren, hieß es.
Falls bis Mitte März kein Käufer gefunden sei, müsse der Iran Rohöl in
Supertankern einlagern oder die Produktion drosseln. Beides könnte höhere
Ölpreise zur Folge haben. Laut "FT" handelt es sich bei dem schwierig zu
verkaufenden Öl um die Menge, die sonst europäische Länder abgenommen hätten.
Am Wochenende hatte der Iran als Antwort auf die jüngsten Sanktionen
Erdölexporte nach Großbritannien und Frankreich gestoppt. Aus dem
Erdöl-Ministerium in Teheran hatte es geheißen, man habe "andere Abnehmer"
gefunden.
23.02.2012 | 12:43 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag nach
leichten Verlusten am Morgen ins Plus zurückgefunden. Der unerwartet kräftige
Anstieg beim ifo-Geschäftsklima hätte stützend gewirkt, sagten Händler.
Allerdings sei der Iran-Konflikt weiterhin die wichtigste preistreibende
Ursache. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt
124,25 US-Dollar und legte damit deutlich um 1,36 Dollar gegenüber dem Vortag
zu. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 22
Cent auf 106,50 Dollar. Die Ölpreise halten sich damit weiter auf dem höchsten
Stand seit mehr als neun Monaten.
23.02.2012 | 07:33 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag leicht im Minus
notiert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent
zur Lieferung im April 122,80 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am
Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank
etwas stärker um 35 Cent auf 105,93 Dollar. Trotz der leichten Rückschläge
notieren die Ölpreise zurzeit so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr.
22.02.2012 | 13:35 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch leichte
Verluste verzeichnet, nachdem sie am Vortag auf neue Höchststände geklettert
waren. Händler machten Gewinnmitnahmen für die Preisabschläge verantwortlich.
Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 121,45
US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Dienstag. Das Barrel der US-Sorte
WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 50 Cent auf 105,75 Dollar.
22.02.2012 | 13:04 Uhr
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung lehnt eine Erhöhung der
Pendlerpauschale wegen der derzeit sehr hohen Benzinpreise ab. "Eine Überprüfung
ist im Augenblick bei uns nicht angedacht", sagte eine Sprecherin von
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Mittwoch in Berlin. Diese
Forderungen würden regelmäßig erhoben, wenn die Benzinpreise hoch seien. Die
Entfernungspauschale sei jedoch eine verkehrsmittelunabhängige Pauschale. "Sie
ist losgelöst von den tatsächlichen Kosten", betonte die Sprecherin.
22.02.2012 | 07:35 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch einen Teil ihrer starken
Vortagsgewinne abgegeben. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 121,53 US-Dollar. Das waren 13 Cent
weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas
Intermediate) sank ebenfalls leicht um 11 Cent auf 106,14 Dollar. Die Ölpreise
notieren derzeit so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr.
21.02.2012 | 18:56 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag nach der
Einigung auf ein neues Hilfspaket für Griechenland gestiegen. Ein Barrel (159
Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 120,51 US-Dollar.
Das waren 46 Cent mehr als am Montag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas
Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich um 1,48 Dollar auf 104,72
Dollar.
21.02.2012 | 12:53 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach
Beschluss weiterer Hilfen für Griechenland uneinheitlich tendiert. Nach den
Höchstständen vom Vortag würden Gewinnmitnahmen die Nordseesorte Brent belasten,
sagten Händler. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete
119,41 US-Dollar. Das waren 65 Cent weniger als am Montag. Das Barrel der
US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich
dagegen um 1,31 Dollar auf 104,55 Dollar.
21.02.2012 | 07:39 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach der Freigabe neuer
Finanzhilfen für Griechenland uneinheitlich tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 119,95 US-Dollar.
Das waren zehn Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte
WTI (West Texas Intermediate) zur März-Lieferung stieg hingegen um 1,58 Dollar
auf 104,82 Dollar. Die Ölpreise notieren derzeit so hoch wie zuletzt im Mai
2011.
20.02.2012 | 13:05 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag gestützt durch
eine freundliche Stimmung an den Finanzmärkten weiter zugelegt. Ein Barrel (159
Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 120,74 US-Dollar.
Das waren 1,16 Dollar mehr als am Freitag. Ein Barrel der US-Sorte WTI (West
Texas Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich um 1,68 Dollar auf
104,92 Dollar. Zeitweise kletterten die Ölpreise auf den höchsten Stand seit
neun Monaten.