21.02.2012 | 12:53 Uhr

Ölpreise uneinheitlich - Gewinnmitnahmen belasten Brent

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach Beschluss weiterer Hilfen für Griechenland uneinheitlich tendiert. Nach den Höchstständen vom Vortag würden Gewinnmitnahmen die Nordseesorte Brent belasten, sagten Händler. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete 119,41 US-Dollar. Das waren 65 Cent weniger als am Montag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich dagegen um 1,31 Dollar auf 104,55 Dollar.

Am Vortag war der Brentpreis noch auf rund 121 Dollar geklettert - den höchsten Stand seit acht Monaten. Die jüngsten Abschläge seien vor diesem Hintergrund als Gegenbewegung zu deuten, hieß es aus dem Handel. WTI wurde zum Wochenauftakt zeitweise mit mehr als 105 Dollar gehandelt und kostete damit soviel wie zuletzt im Mai 2011. Neben dem Säbelrasseln des Iran, der gestern einen Lieferstopp an die EU-Staaten Frankreich und Großbritannien verkündet hat, wirkte die Hoffnung auf Fortschritte in Griechenland preistreibend. Am frühen Dienstagmorgen hatten die Finanzminister des Euroraums das neue 130 Milliarden Euro schwere Hilfspaket für das pleitebedrohte Euro-Mitglied freigegeben.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 119,20 Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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Rohstoffe

  • 24.02.2012 | 07:31 Uhr

    Ölpreise steigen weiter

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise setzen ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fort. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 123,93 US-Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 65 Cent auf 108,48 Dollar. Am Donnerstag hatten die Ölpreise abermals stark zugelegt. Zurzeit liegen sie so hoch wie seit Mai 2011 nicht mehr.

  • 23.02.2012 | 19:22 Uhr

    Ölpreise steigen - unter Tageshöchstkursen

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 123,05 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 22 Cent auf 106,50 Dollar. Die Ölpreise halten sich damit weiter auf dem höchsten Stand seit mehr als neun Monaten. Allerdings gaben die Ölpreise im Nachmittagshandel einen Teil ihrer Gewinne wieder ab.

  • 23.02.2012 | 16:51 Uhr

    ROUNDUP: Rekord-Benzinpreise könnten weiter steigen

    BERLIN (dpa-AFX) - Deutschlands Autofahrer müssen sich auf weitere Rekordpreise beim Tanken einstellen. Trotz aktueller Höchstmarken schließen die Erdölerzeuger neue Kostensteigerungen nicht aus. "Es gibt einen gewissen Trend zu höheren Preisen", sagte der Vorsitzende des Wirtschaftsverbands Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG), Gernot Kalkoffen, am Donnerstag in Hannover mit Blick auf die weltweiten Rohölmärkte. Wesentlicher Grund für den Preisauftrieb der vergangenen Jahre sei die enorm wachsende Nachfrage der Schwellenländer.

  • 23.02.2012 | 12:43 Uhr

    Ölpreise legen weiter zu - ifo-Index und Iran-Konflikt stützen

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag nach leichten Verlusten am Morgen ins Plus zurückgefunden. Der unerwartet kräftige Anstieg beim ifo-Geschäftsklima hätte stützend gewirkt, sagten Händler. Allerdings sei der Iran-Konflikt weiterhin die wichtigste preistreibende Ursache. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 124,25 US-Dollar und legte damit deutlich um 1,36 Dollar gegenüber dem Vortag zu. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 22 Cent auf 106,50 Dollar. Die Ölpreise halten sich damit weiter auf dem höchsten Stand seit mehr als neun Monaten.

  • 23.02.2012 | 07:33 Uhr

    Ölpreise mit leichten Verlusten

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag leicht im Minus notiert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 122,80 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank etwas stärker um 35 Cent auf 105,93 Dollar. Trotz der leichten Rückschläge notieren die Ölpreise zurzeit so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr.

  • 22.02.2012 | 13:35 Uhr

    Ölpreise nach Höchstständen durch Gewinnmitnahmen leicht belastet

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch leichte Verluste verzeichnet, nachdem sie am Vortag auf neue Höchststände geklettert waren. Händler machten Gewinnmitnahmen für die Preisabschläge verantwortlich. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 121,45 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Dienstag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 50 Cent auf 105,75 Dollar.

  • 22.02.2012 | 13:04 Uhr

    Rekord-Spritpreise: Regierung gegen höhere Pendlerpauschale

    BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung lehnt eine Erhöhung der Pendlerpauschale wegen der derzeit sehr hohen Benzinpreise ab. "Eine Überprüfung ist im Augenblick bei uns nicht angedacht", sagte eine Sprecherin von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Mittwoch in Berlin. Diese Forderungen würden regelmäßig erhoben, wenn die Benzinpreise hoch seien. Die Entfernungspauschale sei jedoch eine verkehrsmittelunabhängige Pauschale. "Sie ist losgelöst von den tatsächlichen Kosten", betonte die Sprecherin.

  • 22.02.2012 | 07:35 Uhr

    Ölpreise leicht im Minus

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch einen Teil ihrer starken Vortagsgewinne abgegeben. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 121,53 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank ebenfalls leicht um 11 Cent auf 106,14 Dollar. Die Ölpreise notieren derzeit so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr.

  • 21.02.2012 | 18:56 Uhr

    Ölpreise steigen - Griechenland-Paket stützt

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag nach der Einigung auf ein neues Hilfspaket für Griechenland gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 120,51 US-Dollar. Das waren 46 Cent mehr als am Montag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich um 1,48 Dollar auf 104,72 Dollar.

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