NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach einem
kräftigen Rückschlag vom Vortag zu einer leichten Erholung angesetzt. Ein Barrel
(159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Mittag 124,31
US-Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der
US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg etwas stärker um 30 Cent auf 106,37
Dollar.
Am Vortag hatten Meldungen über eine mögliche Ausweitung der Fördermenge
durch Saudi-Arabien die Ölpreise mehr als zwei Dollar abrutschten lassen. Nach
Einschätzung von Experten der Commerzbank hatte sich das wichtigste Ölförderland
der Welt und führendes Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder
(Opec) "deutlich wie lange nicht mehr zu Wort gemeldet, um den hohen Ölpreisen
Einhalt zu gebieten".
Saudi-Arabien fürchtet offenbar ein ähnliches Szenario an den Ölmärkten wie
2008, als eine Rekordjagdt die Ölpreise bis knapp an die Marke von 150 Dollar
trieb und damit die Weltwirtschaft abwürgte, hieß es bei der Commerzbank. Ob die
Ölpreise nach den Aussagen der saudi-arabischen Regierung nachhaltig sinken,
bleibt für die Commerzbank-Experten fraglich. Das werde maßgeblich davon
abhängen, ob die Regierung in Riad "den Worten auch Taten folgen lässt".
Unterdessen fiel der Preis für Opec-Rohöl zurück. Nach Berechnungen des
Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt
123,03 Dollar. Das waren 1,05 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet
ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des
Kartells.
26.03.2012 | 09:27 Uhr
WIEN (dpa-AFX) - Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender
Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag
kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 122,77 US-Dollar. Das
waren 98 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich
auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
26.03.2012 | 07:11 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind mit leichten Verlusten in die neue
Woche gestartet. Händler erklärten die etwas schwächere Tendenz am Montag als
Gegenbewegung nach der kräftigen Erholung vor dem Wochenende. Im frühen Handel
kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai
124,86 US-Dollar. Das waren 27 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein
Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 26 Cent auf 106,61
Dollar.
23.03.2012 | 19:18 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Freitag deutlich
erholt von ihren starken Vortagsverlusten gezeigt. Positive Konjunkturdaten aus
Frankreich sorgten am Morgen für steigende Risikofreude an den Finanzmärkten. Am
Nachmittag trieben Meldungen über einen Einbruch der iranischen Ölexporte die
Preise weiter nach oben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte
Brent zur Lieferung im Mai 125,00 US-Dollar. Das waren 1,86 Dollar mehr als am
Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI)
kletterte um 1,73 Dollar auf 107,06 Dollar.
23.03.2012 | 13:37 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Freitag leicht
erholt von ihren starken Vortagsverlusten gezeigt. Positive Konjunkturdaten aus
Frankreich sorgten am Morgen für steigende Risikofreude an den Finanzmärkten.
Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung
im Mai 123,82 US-Dollar. Das waren 68 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für
ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 30 Cent auf 105,65
Dollar.
23.03.2012 | 09:43 Uhr
PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Internationale Energieagentur IEA plant
derzeit keine koordinierte Freigage der strategischen Ölreserven, um auf die
hohen Ölpreise zu reagieren. "Die IEA wurde gegründet, um auf ernste Störungen
des Angebots zu reagieren", schreibt IEA-Chefin Maria van der Hoeven in einer
Stellungnahme vom späten Donnerstagabend. Da derzeit keine derartigen Störungen
absehbar seien, werde auch keine Freigabe der Ölreserven erwogen. Ebenso sei es
verfrüht, auf die Freigabe in einzelnen Ländern zu spekulieren, so van der
Hoeven.
22.03.2012 | 18:08 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag deutliche
Verluste verbucht und sind auf den tiefsten Stand seit einer Woche gefallen.
Konjunktursorgen um China und die Eurozone drückten die Risikobereitschaft an
den Finanzmärkten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung
im Mai kostete gegen am späten Nachmittag 122,65 US-Dollar. Das waren 1,53
Dollar weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas
Intermediate (WTI) gab um 2,29 Dollar auf 104,98 Dollar nach.
22.03.2012 | 12:55 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Konjunktursorgen um China und die Eurozone
haben die Ölpreise am Donnerstag belastet. Eine unerwartete Stimmungseintrübung
unter den Einkaufsmanagern sorgte für schlechte Stimmung an den Finanzmärkten.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete gegen
Mittag 123,34 US-Dollar. Das waren 85 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis
für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,20 Dollar auf
106,07 Dollar.
22.03.2012 | 07:27 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag schwächer tendiert.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am
Morgen 123,57 US-Dollar. Das waren 63 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis
für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 81 Cent auf
106,46 Dollar.
21.03.2012 | 19:18 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch
uneinheitlich entwickelt. Während die Nordseesorte Brent leichte Verluste
verbuchte, konnte US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zulegen und
sich von den starken Vortagesverlusten erholen. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur
Auslieferung im Mai kostete am frühen Abend 123,98 US-Dollar und damit
geringfügig weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass WTI zur
April-Lieferung stieg dagegen um 80 Cent auf 106,87 Dollar.