22.03.2012 | 07:27 Uhr

Ölpreise im Minus - China und Diskussion um strategische Ölreserven belasten

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag schwächer tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen 123,57 US-Dollar. Das waren 63 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 81 Cent auf 106,46 Dollar.

Aus dem Handel waren zwei Hauptfaktoren für die Kursverluste zu hören. Zum einen ist die Stimmung der Einkaufsmanager in China auf ein Viermonatstief gesunken. Der von HSBC ermittelte Index liegt damit noch weiter unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten und deutet eine merklich schwächere Wirtschaftsleistung an. China ist nach den USA der weltweit größte Energieverbraucher. Darüber hinaus nimmt die Debatte um die Freigabe strategischer Ölreserven Fahrt auf. Nachdem bereits die USA und Großbritannien darüber gesprochen haben, signalisierte zuletzt Frankreichs Industrieminister Eric Besson entsprechende Überlegungen.

Copyright by DPA

Rohstoffe

  • 26.03.2012 | 16:58 Uhr

    Erstmals Öl in Kenia entdeckt - Weitere Bohrungen geplant

    ADDIS ABEBA/NAIROBI (dpa-AFX) - Erstmals ist in Kenia Öl gefunden worden. Das britische Energieunternehmen Tullow Oil ist im Norden des Landes in der Region Turkana auf Öl gestoßen, sagte der kenianische Präsident Mwai Kibaki am Montag. "Es ist das erste Mal, dass in Kenia eine solche Entdeckung gemacht wird, und das sind sehr gute Nachrichten für das Land", betonte er. Es werde aber noch einige Zeit dauern, bis Kenia zu einem Ölproduzenten wird: "Technisch dauert das drei Jahre", erklärte Kibaki. Zudem müsse das Erdöl noch weiter getestet werden.

  • 26.03.2012 | 12:35 Uhr

    Ölpreise schwächer: ifo-Anstieg hilft nicht wirklich weiter

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind mit leichten Verlusten in die neue Woche gestartet. Händler erklärten die etwas schwächere Tendenz am Montag als Gegenbewegung nach der kräftigen Erholung vor dem Wochenende - die erstaunlich robuste Wirtschaftsstimmung in Deutschland brachte keine nachhaltige Erleichterung. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 125,07 US-Dollar. Das waren 10 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 41 Cent auf 106,44 Dollar.

  • 26.03.2012 | 09:27 Uhr

    Preis für Opec-Öl gestiegen

    WIEN (dpa-AFX) - Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 122,77 US-Dollar. Das waren 98 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

  • 26.03.2012 | 07:11 Uhr

    Ölpreise mit leichten Verlusten vor ifo-Geschäftsklima

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind mit leichten Verlusten in die neue Woche gestartet. Händler erklärten die etwas schwächere Tendenz am Montag als Gegenbewegung nach der kräftigen Erholung vor dem Wochenende. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 124,86 US-Dollar. Das waren 27 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 26 Cent auf 106,61 Dollar.

  • 23.03.2012 | 19:18 Uhr

    Ölpreise stark erholt nach heftigen Vortagesverlusten

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Freitag deutlich erholt von ihren starken Vortagsverlusten gezeigt. Positive Konjunkturdaten aus Frankreich sorgten am Morgen für steigende Risikofreude an den Finanzmärkten. Am Nachmittag trieben Meldungen über einen Einbruch der iranischen Ölexporte die Preise weiter nach oben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 125,00 US-Dollar. Das waren 1,86 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 1,73 Dollar auf 107,06 Dollar.

  • 23.03.2012 | 13:37 Uhr

    Ölpreise leicht erholt nach heftigen Vortagesverlusten

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Freitag leicht erholt von ihren starken Vortagsverlusten gezeigt. Positive Konjunkturdaten aus Frankreich sorgten am Morgen für steigende Risikofreude an den Finanzmärkten. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 123,82 US-Dollar. Das waren 68 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 30 Cent auf 105,65 Dollar.

  • 23.03.2012 | 09:43 Uhr

    IEA plant keine koordinierte Freigabe der Öl-Reserven

    PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Internationale Energieagentur IEA plant derzeit keine koordinierte Freigage der strategischen Ölreserven, um auf die hohen Ölpreise zu reagieren. "Die IEA wurde gegründet, um auf ernste Störungen des Angebots zu reagieren", schreibt IEA-Chefin Maria van der Hoeven in einer Stellungnahme vom späten Donnerstagabend. Da derzeit keine derartigen Störungen absehbar seien, werde auch keine Freigabe der Ölreserven erwogen. Ebenso sei es verfrüht, auf die Freigabe in einzelnen Ländern zu spekulieren, so van der Hoeven.

  • 22.03.2012 | 18:08 Uhr

    Ölpreise mit kräftigen Verlusten - Konjunktursorgen um China und Eurozone

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag deutliche Verluste verbucht und sind auf den tiefsten Stand seit einer Woche gefallen. Konjunktursorgen um China und die Eurozone drückten die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete gegen am späten Nachmittag 122,65 US-Dollar. Das waren 1,53 Dollar weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab um 2,29 Dollar auf 104,98 Dollar nach.

  • 22.03.2012 | 12:55 Uhr

    Ölpreise unter Druck - Konjunktursorgen um China und Eurozone

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Konjunktursorgen um China und die Eurozone haben die Ölpreise am Donnerstag belastet. Eine unerwartete Stimmungseintrübung unter den Einkaufsmanagern sorgte für schlechte Stimmung an den Finanzmärkten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete gegen Mittag 123,34 US-Dollar. Das waren 85 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,20 Dollar auf 106,07 Dollar.

REALTIME-INDIKATIONEN

DAX
E-STOXX 50
DOW Jones
NASDAQ 100
NIKKEI 225
S&P 500
TecDAX
Goldpreis
Ölpreis
EUR/USD
Berechnungsbasis 8:00-22:00 Uhr
Quelle: Deutsche Bank

Loading...

Top-Umsätze

Loading
Neartime-Daten 9:00-20:00 Uhr
Quelle: Hamburger Börse

Fonds-Indizes

Loading

Anzeige

Loading