NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben zur Wochenmitte zu einer
neuen Talfahrt angesetzt. Die zunehmende Nervosität der Anleger vor dem
Hintergrund der verfahrenen Situation in der Euro-Schuldenkrise dämpft die
Kauflaune an den vergleichsweise riskanten Ölmärkten. Der Preis für US-Öl
rutschte in der allgemein trüben Stimmung zeitweise unter die Marke von 92
US-Dollar und erreichte den tiefsten Stand seit sechs Monaten.
Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate
(WTI) zur Lieferung im Juni konnte sich im Handelsverlauf wieder etwas erholen
und stand gegen Mittag bei 92,29 Dollar und damit 1,69 Dollar tiefer als am
Vortag. Ähnlich starke Verluste zeigten sich auch beim Preis für Rohöl der
Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juli. Hier verbilligte sich ein Fass um
1,38 Dollar auf 110,07 Dollar. Zuvor erreichte der Brent-Preis bei 109,56 Dollar
ein neues Jahrestief.
Experten nennen zwei große Belastungsfaktoren am Ölmarkt. Zum einen sorgt
die europäische Schuldenkrise und insbesondere die brisante Lage in Griechenland
für Unsicherheit unter Investoren. Zum anderen werden die aktuell sehr großen
Lagerbestände an Rohöl genannt. In den USA liegen die Vorräte zurzeit so hoch
wie seit über 20 Jahren nicht mehr.
Am Nachmittag dürften die US-Ölreserven wieder verstärkt in den Fokus der
Anleger rücken. Die US-Regierung wird die neusten Daten zu den Lagerbeständen an
Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt veröffentlichen. Ein erneuter
Anstieg könnte die Talfahrt der Ölpreise noch weiter beschleunigen.
Unterdessen legte der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender
Länder zuletzt leicht zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch
kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 108,70 Dollar. Das waren 56 Cent
weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von
zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
19.05.2012 | 20:02 Uhr
CAMP DAVID/CHICAGO (dpa-AFX) - Im Kampf gegen hohe Ölpreise halten sich die
G8-Staaten eine Freigabe strategischer Ölreserven offen. Die Länder seien
bereits, notfalls die Internationale Energieagentur IEA einzuschalten, um die
Versorgung der Märkte zu gewährleisten. Das teilten die G8-Staaten am Samstag in
einer Erklärung in Camp David mit.
19.05.2012 | 20:01 Uhr
CAMP DAVID/CHICAGO (dpa-AFX) - Angesichts möglicher Unterbrechungen bei der
Ölversorgung halten sich die G8-Staaten eine Freigabe strategischer Ölreserven
ausdrücklich offen. Die Länder seien bereits, notfalls die Internationale
Energieagentur IEA einzuschalten, um die vollständige Versorgung der Märkte
sicherzustellen. Das teilten die G8-Staaten am Samstag in einer Erklärung in
Camp David mit.
18.05.2012 | 18:06 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Sorgen um die Eurozone und der starke
US-Dollar haben die Ölpreise am Freitag weiter unter Druck gesetzt. Am späten
Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
Juli-Lieferung 107,09 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Donnerstag.
Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni sank um 54 Cent
auf 91,94 Dollar. Seit Anfang Mai haben die Ölpreise um mehr als zehn Prozent
nachgegeben.
18.05.2012 | 11:55 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihren Abwärtstrend am
Freitag belastet durch einen festeren US-Dollar fortgesetzt. Im Mittagshandel
kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 106,85
US-Dollar. Das waren 64 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass
der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni sank um 19 Cent auf 92,38 Dollar. Seit
Anfang Mai haben die Ölpreise um mehr als zehn Prozent nachgegeben.
18.05.2012 | 07:35 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihren Abwärtstrend am Freitag
fortgesetzt. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte
Brent zur Juli-Lieferung 106,87 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am
Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni sank
um 76 Cent auf 91,80 Dollar. Seit Anfang Mai haben die Ölpreise um mehr als zehn
Prozent nachgegeben.
17.05.2012 | 18:34 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag
uneinheitlich tendiert. Während sich US-Rohöl der Sorte WTI leicht im Plus
hielt, gab die Nordseesorte Brent deutlich nach. Nach wie vor lastet die
Schuldenkrise auf der Stimmung am Ölmarkt. Ein Barrel Brent (159 Liter) zur
Lieferung im Juli kostete am Abend 108,25 US-Dollar. Das waren 1,50 Dollar
weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass WTI zur Lieferung im Juni stieg
indes leicht um fünf Cent auf 92,86 Dollar.
17.05.2012 | 13:13 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag im
Mittagshandel gefallen. Am Morgen hatte sich US-Rohöl nach robusten
Konjunkturdaten aus Japan noch etwas von seinem am Vortag erreichten
Sechs-Monatstief erholen können, doch am Vormittag drehte der Kurs ins Minus.
Die Nordseesorte Brent befindet sich durchgehend im Abwärtstrend. Ein Barrel
Brent (159 Liter) zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 109,39 US-Dollar. Das
waren 35 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI
zur Lieferung im Juni fiel um 5 Cent auf 92,81 Dollar.
17.05.2012 | 07:17 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im frühen Handel
uneinheitlich entwickelt. Während US-Rohöl sich nach robusten Konjunkturdaten
aus Japan etwas von seinem am Vortag erreichten Sechs-Monatstief erholen konnte,
befindet sich die Nordseesorte Brent weiter im Abwärtstrend. Ein Barrel (159
Liter) zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 109,33 US-Dollar. Das waren 51
Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur
Lieferung im Juni legte dagegen um 53 Cent auf 93,34 Dollar zu.
16.05.2012 | 17:56 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Der Abwärtstrend bei den Ölpreisen hält an.
Die weiter eskalierende Schuldenkrise in Europa dämpft nach wie vor die
Risikobereitschaft an den Märkten und belastet so die Ölmärkte. Bis zum frühen
Abend rutschte der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte
West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni auf 93,01 Dollar ab und
notierte damit 98 Cent tiefer als am Vortag. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur
Auslieferung im Juli verbilligte sich das Fass um 52 Cent auf 111,70 Dollar.
Trotz der Verluste konnten sich die Preise im Tagesverlauf zumindest etwas
erholen, am Nachmittag hatten robuste US-Konjunkturdaten für etwas Auftrieb
gesorgt.