16.05.2012 | 12:41 Uhr

Ölpreise wieder auf Talfahrt - US-Ölpreis fällt auf 6-Monats-Tief

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben zur Wochenmitte zu einer neuen Talfahrt angesetzt. Die zunehmende Nervosität der Anleger vor dem Hintergrund der verfahrenen Situation in der Euro-Schuldenkrise dämpft die Kauflaune an den vergleichsweise riskanten Ölmärkten. Der Preis für US-Öl rutschte in der allgemein trüben Stimmung zeitweise unter die Marke von 92 US-Dollar und erreichte den tiefsten Stand seit sechs Monaten.

Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni konnte sich im Handelsverlauf wieder etwas erholen und stand gegen Mittag bei 92,29 Dollar und damit 1,69 Dollar tiefer als am Vortag. Ähnlich starke Verluste zeigten sich auch beim Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juli. Hier verbilligte sich ein Fass um 1,38 Dollar auf 110,07 Dollar. Zuvor erreichte der Brent-Preis bei 109,56 Dollar ein neues Jahrestief.

Experten nennen zwei große Belastungsfaktoren am Ölmarkt. Zum einen sorgt die europäische Schuldenkrise und insbesondere die brisante Lage in Griechenland für Unsicherheit unter Investoren. Zum anderen werden die aktuell sehr großen Lagerbestände an Rohöl genannt. In den USA liegen die Vorräte zurzeit so hoch wie seit über 20 Jahren nicht mehr.

Am Nachmittag dürften die US-Ölreserven wieder verstärkt in den Fokus der Anleger rücken. Die US-Regierung wird die neusten Daten zu den Lagerbeständen an Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt veröffentlichen. Ein erneuter Anstieg könnte die Talfahrt der Ölpreise noch weiter beschleunigen.

Unterdessen legte der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder zuletzt leicht zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 108,70 Dollar. Das waren 56 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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Rohstoffe

  • 19.05.2012 | 20:02 Uhr

    ROUNDUP: Obama setzt sich bei G8-Gipfel mit Vorstoß zu Ölreserven durch

    CAMP DAVID/CHICAGO (dpa-AFX) - Im Kampf gegen hohe Ölpreise halten sich die G8-Staaten eine Freigabe strategischer Ölreserven offen. Die Länder seien bereits, notfalls die Internationale Energieagentur IEA einzuschalten, um die Versorgung der Märkte zu gewährleisten. Das teilten die G8-Staaten am Samstag in einer Erklärung in Camp David mit.

  • 19.05.2012 | 20:01 Uhr

    G8-Gipfel: Freigabe von Ölreserven möglich

    CAMP DAVID/CHICAGO (dpa-AFX) - Angesichts möglicher Unterbrechungen bei der Ölversorgung halten sich die G8-Staaten eine Freigabe strategischer Ölreserven ausdrücklich offen. Die Länder seien bereits, notfalls die Internationale Energieagentur IEA einzuschalten, um die vollständige Versorgung der Märkte sicherzustellen. Das teilten die G8-Staaten am Samstag in einer Erklärung in Camp David mit.

  • 18.05.2012 | 18:06 Uhr

    Ölpreise fallen weiter - Schuldenkrise und Dollar-Stärke belasten

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Sorgen um die Eurozone und der starke US-Dollar haben die Ölpreise am Freitag weiter unter Druck gesetzt. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 107,09 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni sank um 54 Cent auf 91,94 Dollar. Seit Anfang Mai haben die Ölpreise um mehr als zehn Prozent nachgegeben.

  • 18.05.2012 | 11:55 Uhr

    Ölpreise gefallen - Dollar-Anstieg zum Euro belastet

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihren Abwärtstrend am Freitag belastet durch einen festeren US-Dollar fortgesetzt. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 106,85 US-Dollar. Das waren 64 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni sank um 19 Cent auf 92,38 Dollar. Seit Anfang Mai haben die Ölpreise um mehr als zehn Prozent nachgegeben.

  • 18.05.2012 | 07:35 Uhr

    Ölpreise geben weiter nach - Schuldenkrise und US-Daten belasten

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihren Abwärtstrend am Freitag fortgesetzt. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 106,87 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni sank um 76 Cent auf 91,80 Dollar. Seit Anfang Mai haben die Ölpreise um mehr als zehn Prozent nachgegeben.

  • 17.05.2012 | 18:34 Uhr

    Ölpreise tendieren uneinheitlich

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag uneinheitlich tendiert. Während sich US-Rohöl der Sorte WTI leicht im Plus hielt, gab die Nordseesorte Brent deutlich nach. Nach wie vor lastet die Schuldenkrise auf der Stimmung am Ölmarkt. Ein Barrel Brent (159 Liter) zur Lieferung im Juli kostete am Abend 108,25 US-Dollar. Das waren 1,50 Dollar weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass WTI zur Lieferung im Juni stieg indes leicht um fünf Cent auf 92,86 Dollar.

  • 17.05.2012 | 13:13 Uhr

    Ölpreise im Minus - Schuldenkrise belastet

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag im Mittagshandel gefallen. Am Morgen hatte sich US-Rohöl nach robusten Konjunkturdaten aus Japan noch etwas von seinem am Vortag erreichten Sechs-Monatstief erholen können, doch am Vormittag drehte der Kurs ins Minus. Die Nordseesorte Brent befindet sich durchgehend im Abwärtstrend. Ein Barrel Brent (159 Liter) zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 109,39 US-Dollar. Das waren 35 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni fiel um 5 Cent auf 92,81 Dollar.

  • 17.05.2012 | 07:17 Uhr

    Ölpreise uneinheitlich - WTI leicht erholt nach robusten Japan-Daten

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im frühen Handel uneinheitlich entwickelt. Während US-Rohöl sich nach robusten Konjunkturdaten aus Japan etwas von seinem am Vortag erreichten Sechs-Monatstief erholen konnte, befindet sich die Nordseesorte Brent weiter im Abwärtstrend. Ein Barrel (159 Liter) zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 109,33 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni legte dagegen um 53 Cent auf 93,34 Dollar zu.

  • 16.05.2012 | 17:56 Uhr

    Ölpreise fallen weiter - Euro-Schuldenkrise im Fokus

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Der Abwärtstrend bei den Ölpreisen hält an. Die weiter eskalierende Schuldenkrise in Europa dämpft nach wie vor die Risikobereitschaft an den Märkten und belastet so die Ölmärkte. Bis zum frühen Abend rutschte der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni auf 93,01 Dollar ab und notierte damit 98 Cent tiefer als am Vortag. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juli verbilligte sich das Fass um 52 Cent auf 111,70 Dollar. Trotz der Verluste konnten sich die Preise im Tagesverlauf zumindest etwas erholen, am Nachmittag hatten robuste US-Konjunkturdaten für etwas Auftrieb gesorgt.

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