NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise berappeln sich nach der
Enttäuschung über den Draghi-Plan vom Vortag rasch wieder und haben sich vor dem
mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht am Freitag im Plus behauptet. Ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete gegen
Mittag 106,72 US-Dollar. Das waren 80 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein
Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 98 Cent auf 88,13
Dollar.
Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), hatte Anleger am
Donnerstag enttäuscht, indem er einem sofortigen Eingriff am Anleihemarkt
zugunsten von Krisenländern ein Abfuhr erteilte. Die Finanz- und Rohstoffmärkte
nahmen die Aussagen sehr negativ auf und verloren auf breiter Front. Die
Ölpreise kamen zum Wochenausklang jedoch relativ schnell wieder auf die Beine.
Die Hoffnung auf einen höheren Beschäftigungsaufbau in den USA stütze die
Risikobereitschaft, sagten Händler. Der Arbeitsmarktbericht für den Monat Juli
wird am Nachmittag veröffentlicht. Zudem drohe im Golf von Mexiko ein Hurrikan,
hieß es aus dem Handel. Dort befinden sich wichtige Ölförderanlagen der USA.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein
Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 103,07 Dollar. Das waren 53 Cent mehr als
am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren durchschnittlichen Ölpreis täglich auf
Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
07.08.2012 | 19:14 Uhr
WASHINGTON (dpa-AFX) - Ein Großbrand in einer Ölraffinerie hat die Einwohner
der kalifornischen Stadt Richmond in Atem gehalten. Dicke schwarze Rauchwolken
mit einer Höhe bis zu einem Kilometer zogen nach Medienberichten über die Region
östlich der Großstadt San Francisco hinweg. Tausende Einwohner wurden
aufgefordert, in Gebäuden zu bleiben und alle Fenster und Türen zu schließen.
Hunderte Menschen mit Atembeschwerden ließen sich medizinisch behandeln, meldete
der TV-Sender NBC. Das Feuer konnte laut Polizei am Dienstagmorgen (Ortszeit)
unter Kontrolle gebracht werden. Die Raffinerie des US-Ölkonzerns Chevron
muss laut Experten möglicherweise länger außer Betrieb bleiben. Das
könne die Benzinpreise in dem Land erhöhen.
07.08.2012 | 18:56 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihren Aufwärtstrend am
Dienstag fortgesetzt. Steigende Aktienmärkte, Dollar-Schwäche und
Angebotsrisiken lieferten Unterstützung, hieß es von Experten. Vor allem im
Nachmittagshandel konnten die Preise im Fahrwasser freundlicher US-Börsen
deutlich zulegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
September-Lieferung kostete am Abend 111,71 US-Dollar. Das waren 2,15 Dollar
mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas
Intermediate) stieg um 1,36 Dollar auf 93,56 Dollar. Zwischenzeitlich erreichte
der Preis mit 93,69 Dollar den höchsten Stand seit zwei Monaten.
07.08.2012 | 13:43 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben leichte Verlusten aus
dem frühen Handel am Dienstag aufgeholt. Unterstützt werde der Ölmarkt durch
steigende Aktienmärkte und Angebotsrisiken, hieß es von Experten. Ein Barrel
(159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete gegen Mittag
110,39 US-Dollar. Das waren 70 mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der
US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 27 Cent auf 92,45 Dollar.
07.08.2012 | 07:25 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag leicht nachgegeben. Im
weiteren Handelsverlauf stehen nur wenige wichtige Konjunkturdaten zur
Veröffentlichung an. Händler sprechen von einem vorerst ruhigen Handel an den
Ölmärkten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung
kostete am Morgen 109,43 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Vortag.
Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel um 26
Cent auf 91,94 Dollar.
06.08.2012 | 17:28 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag ihre
deutlichen Kursgewinne vom Freitag verteidigt und sogar leicht ausgeweitet. Ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am
späten Nachmittag 108,99 US-Dollar. Das waren 5 Cent mehr als am Freitag. Der
Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 27 Cent
auf 91,66 Dollar.
06.08.2012 | 12:59 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag moderate
Verluste verzeichnet. Im ruhigen Marktumfeld ohne wesentliche fundamentale
Impulse sprachen Händler von einer Gegenbewegung nach den kräftigen Gewinnen vom
Wochenausklang. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
September-Lieferung kostete gegen Mittag 108,28 US-Dollar. Das waren 66 Cent
weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas
Intermediate) fiel um 35 Cent auf 91,05 Dollar.
06.08.2012 | 07:27 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Verlusten in
die neue Handelswoche gestartet. Nach starken Aufschlägen am Freitag gönne sich
der Markt vorerst eine Verschnaufpause, hieß es von Händlern. Ein Barrel (159
Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 108,67
US-Dollar. Das waren 27 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel
der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel ganz leicht um drei Cent auf
91,37 Dollar.
05.08.2012 | 14:01 Uhr
ADDIS ABEBA/KAPSTADT (dpa-AFX) - Der Durchbruch bei den Verhandlungen
zwischen dem Sudan und dem Südsudan ist geschafft: Die beiden ostafrikanischen
Staaten einigten sich nach erbittertem Streit um das Öl und seinen Transport in
der Nacht zum Samstag in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. US-Präsident
Barack Obama und die EU lobten den wichtigen Schritt zum Frieden. Noch im
Frühjahr drohte nach dem Ausbruch blutiger Kämpfe ein neuer Kriegsschauplatz in
Afrika.
03.08.2012 | 17:20 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag kräftigen
Auftrieb nach unerwartet robusten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt erhalten. Zudem
drohe im Golf von Mexiko ein Hurrikan, hieß es aus dem Handel. Dort befinden
sich wichtige Ölförderanlagen der USA. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte
Brent zur September-Lieferung kostete am späten Nachmittag 108,48 US-Dollar. Das
waren 2,58 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI
(West Texas Intermediate) stieg um 3,46 Dollar auf 90,62 Dollar.