03.08.2012 | 12:29 Uhr

Ölpreise halten sich vor US-Arbeitsmarktbericht im Plus

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise berappeln sich nach der Enttäuschung über den Draghi-Plan vom Vortag rasch wieder und haben sich vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht am Freitag im Plus behauptet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete gegen Mittag 106,72 US-Dollar. Das waren 80 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 98 Cent auf 88,13 Dollar.

Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), hatte Anleger am Donnerstag enttäuscht, indem er einem sofortigen Eingriff am Anleihemarkt zugunsten von Krisenländern ein Abfuhr erteilte. Die Finanz- und Rohstoffmärkte nahmen die Aussagen sehr negativ auf und verloren auf breiter Front. Die Ölpreise kamen zum Wochenausklang jedoch relativ schnell wieder auf die Beine.

Die Hoffnung auf einen höheren Beschäftigungsaufbau in den USA stütze die Risikobereitschaft, sagten Händler. Der Arbeitsmarktbericht für den Monat Juli wird am Nachmittag veröffentlicht. Zudem drohe im Golf von Mexiko ein Hurrikan, hieß es aus dem Handel. Dort befinden sich wichtige Ölförderanlagen der USA.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 103,07 Dollar. Das waren 53 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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Rohstoffe

  • 07.08.2012 | 19:14 Uhr

    Großbrand in kalifornischer Ölraffinerie von Chevron

    WASHINGTON (dpa-AFX) - Ein Großbrand in einer Ölraffinerie hat die Einwohner der kalifornischen Stadt Richmond in Atem gehalten. Dicke schwarze Rauchwolken mit einer Höhe bis zu einem Kilometer zogen nach Medienberichten über die Region östlich der Großstadt San Francisco hinweg. Tausende Einwohner wurden aufgefordert, in Gebäuden zu bleiben und alle Fenster und Türen zu schließen. Hunderte Menschen mit Atembeschwerden ließen sich medizinisch behandeln, meldete der TV-Sender NBC. Das Feuer konnte laut Polizei am Dienstagmorgen (Ortszeit) unter Kontrolle gebracht werden. Die Raffinerie des US-Ölkonzerns Chevron muss laut Experten möglicherweise länger außer Betrieb bleiben. Das könne die Benzinpreise in dem Land erhöhen.

  • 07.08.2012 | 18:56 Uhr

    Ölpreise weiten Gewinne aus - Brent auf Dreimonatshoch

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihren Aufwärtstrend am Dienstag fortgesetzt. Steigende Aktienmärkte, Dollar-Schwäche und Angebotsrisiken lieferten Unterstützung, hieß es von Experten. Vor allem im Nachmittagshandel konnten die Preise im Fahrwasser freundlicher US-Börsen deutlich zulegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Abend 111,71 US-Dollar. Das waren 2,15 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 1,36 Dollar auf 93,56 Dollar. Zwischenzeitlich erreichte der Preis mit 93,69 Dollar den höchsten Stand seit zwei Monaten.

  • 07.08.2012 | 13:43 Uhr

    Ölpreise drehen im Mittagshandel ins Plus

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben leichte Verlusten aus dem frühen Handel am Dienstag aufgeholt. Unterstützt werde der Ölmarkt durch steigende Aktienmärkte und Angebotsrisiken, hieß es von Experten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete gegen Mittag 110,39 US-Dollar. Das waren 70 mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 27 Cent auf 92,45 Dollar.

  • 07.08.2012 | 07:25 Uhr

    Ölpreise geben leicht nach

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag leicht nachgegeben. Im weiteren Handelsverlauf stehen nur wenige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Händler sprechen von einem vorerst ruhigen Handel an den Ölmärkten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 109,43 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel um 26 Cent auf 91,94 Dollar.

  • 06.08.2012 | 17:28 Uhr

    Ölpreise drehen im Nachmittagshandel ins Plus

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag ihre deutlichen Kursgewinne vom Freitag verteidigt und sogar leicht ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am späten Nachmittag 108,99 US-Dollar. Das waren 5 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 27 Cent auf 91,66 Dollar.

  • 06.08.2012 | 12:59 Uhr

    Ölpreise moderat im Minus

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag moderate Verluste verzeichnet. Im ruhigen Marktumfeld ohne wesentliche fundamentale Impulse sprachen Händler von einer Gegenbewegung nach den kräftigen Gewinnen vom Wochenausklang. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete gegen Mittag 108,28 US-Dollar. Das waren 66 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel um 35 Cent auf 91,05 Dollar.

  • 06.08.2012 | 07:27 Uhr

    Ölpreise verlieren leicht

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Nach starken Aufschlägen am Freitag gönne sich der Markt vorerst eine Verschnaufpause, hieß es von Händlern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 108,67 US-Dollar. Das waren 27 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel ganz leicht um drei Cent auf 91,37 Dollar.

  • 05.08.2012 | 14:01 Uhr

    Sudan und Südsudan einig über Öl - Grenzfragen noch offen

    ADDIS ABEBA/KAPSTADT (dpa-AFX) - Der Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen dem Sudan und dem Südsudan ist geschafft: Die beiden ostafrikanischen Staaten einigten sich nach erbittertem Streit um das Öl und seinen Transport in der Nacht zum Samstag in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. US-Präsident Barack Obama und die EU lobten den wichtigen Schritt zum Frieden. Noch im Frühjahr drohte nach dem Ausbruch blutiger Kämpfe ein neuer Kriegsschauplatz in Afrika.

  • 03.08.2012 | 17:20 Uhr

    Ölpreise mit kräftigem Auftrieb nach US-Arbeitsmarktbericht

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag kräftigen Auftrieb nach unerwartet robusten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt erhalten. Zudem drohe im Golf von Mexiko ein Hurrikan, hieß es aus dem Handel. Dort befinden sich wichtige Ölförderanlagen der USA. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am späten Nachmittag 108,48 US-Dollar. Das waren 2,58 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 3,46 Dollar auf 90,62 Dollar.

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