22.02.2012 | 19:26 Uhr

'Welt': Hilfstopf für Griechenland schon im Mitte 2012 zur Hälfte ausgeschöpft

BERLIN (dpa-AFX) - Die Euro-Zone wird laut einem Pressebericht knapp die Hälfte der Notkredite für Griechenland noch im ersten Halbjahr auszahlen müssen. Das wären nur wenige Monate nach dem Start des Programms, das bis Ende 2014 reichen soll, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" am Donnerstag unter Berufung auf Bankenkreise. Knapp 80 Milliarden Euro aus dem 157 Milliarden Euro schweren Paket sind als Hilfen für die Finanzindustrie vorgesehen, und die benötigt das Geld nach Informationen der Zeitung sehr bald. Spätestens zum Ende des zweiten Quartals werden die griechischen Banken demnach eine Kapitalspritze brauchen. Auch deutsche Regierungskreise gehen laut "Welt" davon aus, dass die Unterstützung für den Bankensektor schnell kommen müsse.

Damit stehen für den griechischen Staat für seinen Schuldendienst nur noch rund 77 Milliarden Euro zur Verfügung - gestreckt bis Ende 2014. Die strengere Aufsicht über die Ausgaben, die unter anderem der Bundesregierung ein Anliegen ist, bezieht sich damit nur mehr auf den kleineren Teil der Hilfe. Am beschlossenen Sonderkonto für Kredite gehen die Zahlungen an die Banken vorbei.

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Volkswirtschaft

  • 23.02.2012 | 07:49 Uhr

    ROUNDUP: Steuerboom vorerst vorbei - Nur Sondereffekte verhindern Minus

    BERLIN (dpa-AFX) - Der Steuerboom ist nach der Konjunkturflaute vorerst beendet. Erstmals seit Sommer 2010 sind die Steuereinnahmen von Bund und Ländern wieder gesunken. Im Januar ging das Aufkommen ohne reine Gemeindesteuern gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent zurück, wie aus dem am Donnerstag vorgelegten aktuellen Monatsbericht des Finanzministeriums hervorgeht.

  • 23.02.2012 | 05:43 Uhr

    SPD wirft Merkel geschönte Zahlen bei Griechenland-Rettung vor

    BERLIN (dpa-AFX) - Die SPD hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, bei der Griechenland-Rettung mit Zahlen zu tricksen. "Die Kanzlerin versucht, mit geschönten Zahlen zu Griechenland eine Zustimmung des Bundestages zu erreichen", sagte SPD-Haushaltsexperte Carsten Schneider der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). "Die Kanzlerin benötigt für diese Entscheidung eine eigene Mehrheit, sonst ist sie gescheitert", meinte auch der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, in der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag).

  • 23.02.2012 | 05:43 Uhr

    IG Metall Baden-Württemberg beschließt Tarifforderungen

    LEINFELDEN-ECHTERDINGEN (dpa-AFX) - Die IG Metall Baden-Württemberg will morgen (Donnerstag/10.00) ihre endgültigen Forderungen für die nahende Tarifrunde beschließen. Zuvor war in dem traditionell wichtigen Bezirk eine Empfehlung von bis zu 6,5 Prozent mehr Geld festgelegt worden. IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann hatte zudem von einer Untergrenze von mindestens 4,8 Prozent gesprochen. Das Ergebnis aus dem Südwesten fließt anschließend in die Beratungen des Bundesvorstands am Freitag mit ein. Mitte März beginnen dann in den Bezirken die Tarifverhandlungen für die Branche mit bundesweit 3,6 Millionen Beschäftigten.

  • 23.02.2012 | 05:41 Uhr

    Steuerboom vorerst vorbei - Nur Sondereffekte verhindern Minus

    BERLIN (dpa-AFX) - Der Steuerboom für den deutschen Fiskus ist vorerst beendet. Im Januar verhinderte nur ein Sondereffekt ein Minus in den Kassen von Bund und Ländern.

  • 23.02.2012 | 05:40 Uhr

    Pressestimme: 'Hannoversche Allgemeine Zeitung' zu Streik/Flughafen Frankfurt

    HANNOVER (dpa-AFX) - "Hannoversche Allgemeine Zeitung" zu Streik/Flughafen Frankfurt:

  • 23.02.2012 | 05:40 Uhr

    Pressestimme: 'Weser-Kurier' zu Iran/Atomprogramm

    BREMEN (dpa-AFX) - "Weser-Kurier" (Bremen) zu Iran/Atomprogramm:

  • 23.02.2012 | 05:40 Uhr

    Kartellamt kritisiert Preisanhebungen der Ölkonzerne

    DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das Bundeskartellamt hat die jüngsten Anhebungen der Benzinpreise durch die Ölkonzerne scharf kritisiert. "Der Markt wird von fünf großen Mineralölkonzernen gemeinsam beherrscht, die sich gegenseitig wenig Wettbewerb machen", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "In diesem Oligopol sind die Konzerne in der Lage, Preissteigerungen im Großhandel an die Benzin-Verbraucher weiterzugeben." Das Kartellamt könne verbotene Preisabsprachen zwar nicht nachweisen. Die Konzerne seien allein durch ihre "Reaktionsverbundenheit" in der Lage, den Preiswettbewerb auszuschalten.

  • 23.02.2012 | 05:40 Uhr

    Pressestimme: 'Stuttgarter Nachrichten' zu Daimler-Vorstandsgehältern

    STUTTGART (dpa-AFX) - "Stuttgarter Nachrichten" zu Daimler-Vorstandsgeh ältern:

  • 22.02.2012 | 21:18 Uhr

    Pressestimme: 'Hannoversche Allgemeine Zeitung' zu Streik/Flughafen Frankfurt

    HANNOVER (dpa-AFX) - "Hannoversche Allgemeine Zeitung" zu Streik/Flughafen Frankfurt:

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