HANNOVER (dpa-AFX) - "Hannoversche Allgemeine Zeitung" zu Streik/Flughafen
Frankfurt:
"Sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeber fürchten, dass noch mehr
Berufsgruppen aus den großen Einheiten ausscheren, um ihre eigene Lohnpolitik zu
machen - Solidarität in der Belegschaft hin oder her. Es liegt an der Politik,
hier gesetzliche Leitplanken einzuziehen. Sie müsste zumindest bei sich
überschneidenden Tarifregelungen festlegen, dass es nur eine geben darf. Sonst
droht Deutschland, in eine Fülle von Arbeitskämpfen verwickelt zu werden. Die
Politiker heben gern hervor, wie wenig Streiktage es hierzulande gibt - was ein
Verdienst der Tarifpartner ist. Nun aber wird der Gesetzgeber seinen Teil dazu
beitragen müssen, dass es dabei bleibt."
23.02.2012 | 07:49 Uhr
BERLIN (dpa-AFX) - Der Steuerboom ist nach der Konjunkturflaute vorerst
beendet. Erstmals seit Sommer 2010 sind die Steuereinnahmen von Bund und Ländern
wieder gesunken. Im Januar ging das Aufkommen ohne reine Gemeindesteuern
gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent zurück, wie aus dem am Donnerstag
vorgelegten aktuellen Monatsbericht des Finanzministeriums hervorgeht.
23.02.2012 | 05:43 Uhr
BERLIN (dpa-AFX) - Die SPD hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen,
bei der Griechenland-Rettung mit Zahlen zu tricksen. "Die Kanzlerin versucht,
mit geschönten Zahlen zu Griechenland eine Zustimmung des Bundestages zu
erreichen", sagte SPD-Haushaltsexperte Carsten Schneider der "Bild"-Zeitung
(Donnerstag). "Die Kanzlerin benötigt für diese Entscheidung eine eigene
Mehrheit, sonst ist sie gescheitert", meinte auch der Parlamentarische
Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, in der "Passauer
Neuen Presse" (Donnerstag).
23.02.2012 | 05:43 Uhr
LEINFELDEN-ECHTERDINGEN (dpa-AFX) - Die IG Metall Baden-Württemberg will
morgen (Donnerstag/10.00) ihre endgültigen Forderungen für die nahende
Tarifrunde beschließen. Zuvor war in dem traditionell wichtigen Bezirk eine
Empfehlung von bis zu 6,5 Prozent mehr Geld festgelegt worden.
IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann hatte zudem von einer Untergrenze von
mindestens 4,8 Prozent gesprochen. Das Ergebnis aus dem Südwesten fließt
anschließend in die Beratungen des Bundesvorstands am Freitag mit ein. Mitte
März beginnen dann in den Bezirken die Tarifverhandlungen für die Branche mit
bundesweit 3,6 Millionen Beschäftigten.
23.02.2012 | 05:41 Uhr
BERLIN (dpa-AFX) - Der Steuerboom für den deutschen Fiskus ist vorerst
beendet. Im Januar verhinderte nur ein Sondereffekt ein Minus in den Kassen von
Bund und Ländern.
23.02.2012 | 05:40 Uhr
HANNOVER (dpa-AFX) - "Hannoversche Allgemeine Zeitung" zu Streik/Flughafen
Frankfurt:
23.02.2012 | 05:40 Uhr
BREMEN (dpa-AFX) - "Weser-Kurier" (Bremen) zu Iran/Atomprogramm:
23.02.2012 | 05:40 Uhr
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das Bundeskartellamt hat die jüngsten Anhebungen der
Benzinpreise durch die Ölkonzerne scharf kritisiert. "Der Markt wird von fünf
großen Mineralölkonzernen gemeinsam beherrscht, die sich gegenseitig wenig
Wettbewerb machen", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "In diesem Oligopol sind
die Konzerne in der Lage, Preissteigerungen im Großhandel an die
Benzin-Verbraucher weiterzugeben." Das Kartellamt könne verbotene
Preisabsprachen zwar nicht nachweisen. Die Konzerne seien allein durch ihre
"Reaktionsverbundenheit" in der Lage, den Preiswettbewerb auszuschalten.
23.02.2012 | 05:40 Uhr
STUTTGART (dpa-AFX) - "Stuttgarter Nachrichten" zu Daimler-Vorstandsgeh
ältern:
22.02.2012 | 19:26 Uhr
BERLIN (dpa-AFX) - Die Euro-Zone wird laut einem Pressebericht knapp die
Hälfte der Notkredite für Griechenland noch im ersten Halbjahr auszahlen müssen.
Das wären nur wenige Monate nach dem Start des Programms, das bis Ende 2014
reichen soll, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" am Donnerstag unter
Berufung auf Bankenkreise. Knapp 80 Milliarden Euro aus dem 157 Milliarden Euro
schweren Paket sind als Hilfen für die Finanzindustrie vorgesehen, und die
benötigt das Geld nach Informationen der Zeitung sehr bald. Spätestens zum Ende
des zweiten Quartals werden die griechischen Banken demnach eine Kapitalspritze
brauchen. Auch deutsche Regierungskreise gehen laut "Welt" davon aus, dass die
Unterstützung für den Bankensektor schnell kommen müsse.