02.07.2012 | 20:37 Uhr

'FTD': Gewerkschaft warnt EZB vor Überlastung ihrer Mitarbeiter

FRANKFURT/MAIN/HAMBURG (dpa-AFX) - Arbeitnehmervertreter haben die Führung der Europäischen Zentralbank (EZB) einem Zeitungsbericht zufolge vor einer Überlastung der eigenen Mitarbeiter gewarnt. Wie die "Financial Times Deutschland" (Dienstag) berichtet, sprach die Gewerkschaft IPSO in einem Brief an EZB-Chef Mario Draghi und die anderen Mitglieder des Direktoriums von einer "akuten Gefahr" für die Euro-Notenbank. Die EZB sei nicht angemessen mit Personal ausgestattet, um ihre gegenwärtigen Aufgaben zu erfüllen, von künftigen, immer wichtigeren Aufgaben ganz zu schweigen, schreibt die IPSO den Angaben zufolge in dem Brief.

Die Gewerkschaft bezieht sich bei ihrer Kritik laut "FTD" auf eine Umfrage unter 715 Beschäftigten der EZB. Demnach klagten 80 Prozent von ihnen über eine hohe Arbeitsbelastung. Fast 20 Prozent hätten angegeben, die Arbeitsbelastung beeinflusse ihre Leben massiv, und 16 Prozent hielten die Folgen für Gesundheit und Privatleben für "ernst".

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Volkswirtschaft

  • 03.07.2012 | 09:43 Uhr

    Spanien: Arbeitslosigkeit geht deutlich zurück

    MADRID (dpa-AFX) - Kleiner Hoffnungsschimmer am spanischen Arbeitsmarkt: Im Juni ging die Zahl der registrierten Arbeitslosen deutlich zurück. Im Monatsvergleich sank die Zahl nach Angaben des Arbeitsministeriums vom Dienstag um 98.853 Personen und damit etwa doppelt so stark wie zuvor von Volkswirten erwartet. Aktuell sind rund 4,62 Millionen Menschen in Spanien arbeitslos gemeldet.

  • 03.07.2012 | 06:21 Uhr

    'Bild': Bundestags-Sondersitzung zu Spanien-Hilfe Ende Juli

    BERLIN (dpa-AFX) - Die Spitzen der Bundestagsfraktionen bereiten sich nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wegen der Eurokrise auf eine Sondersitzung Ende Juli vor. Das Plenum solle frühestens in der Woche ab dem 23. Juli tagen. Darauf hätten sich die Fraktionschefs telefonisch verständigt, hieß es laut "Bild" (Dienstag) aus der Koalition. In der Sondersitzung soll über den Antrag Spaniens auf Hilfe in Höhe von bis zu 100 Milliarden Euro aus einem Euro-Rettungsschirm beraten und gegebenenfalls abgestimmt werden.

  • 03.07.2012 | 05:37 Uhr

    Pressestimme: 'Frankfurter Rundschau' zu Rücktritt Verfassungsschutz-Chef Fromm

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die "Frankfurter Rundschau" zu Rücktritt Verfassungsschutz-Chef Fromm:

  • 03.07.2012 | 05:37 Uhr

    Pressestimme: 'Kölner Stadt-Anzeiger' zum Verfassungsschutz

    KÖLN (dpa-AFX) - "Kölner Stadt-Anzeiger" zum Verfassungsschutz:

  • 03.07.2012 | 05:37 Uhr

    Pressestimme: 'Süddeutsche Zeitung' zu FC Bayern

    MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Süddeutsche Zeitung" zu FC Bayern:

  • 02.07.2012 | 23:10 Uhr

    Brasiliens Handelsbilanzüberschuss deutlich abgesackt

    BRASÍLIA (dpa-AFX) - Brasilien hat in den ersten sechs Monaten einen Rückgang seines Handelsbilanzüberschusses von über 45 Prozent hinnehmen müssen. Die sechstgrößte Volkswirtschaft exportierte im ersten Halbjahr Waren im Wert von 117,2 Milliarden US-Dollar (92,5 Mrd Euro). Die Importe beliefen auf 110,1 Milliarden US-Dollar, woraus sich der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich geringere Überschuss von 7,1 Milliarden Dollar ergab (2011: 13 Mrd).

  • 02.07.2012 | 20:46 Uhr

    'Handelsblatt': Bund steigt aus dem Geschäft mit Privatanlegern aus

    BERLIN (dpa-AFX) - Der Bund steigt einem Zeitungsbericht zufolge aus dem Geschäft mit privaten Anlegern aus. Wie das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) meldete, können Privatkunden nur noch bis Ende 2012 ihr Geld über die Finanzagentur direkt in Bundesschatzanweisungen, Bundesobligationen und Bundesanleihen investieren. Danach sei der Erwerb nur noch über Kreditinstitute möglich.

  • 02.07.2012 | 17:26 Uhr

    dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 02.07.2012 - 17.00 Uhr

    USA: ISM-Index Industrie erstmals seit drei Jahren unter Wachstumsschwelle

  • 02.07.2012 | 17:16 Uhr

    ROUNDUP: Aussichten für US-Wirtschaft verfinstern sich - ISM-Index bricht ein

    WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Aussichten für die US-Wirtschaft verfinstern sich: Die Stimmung in der Industrie hat sich deutlich verschlechtert. Der entsprechende Index sank im Juni kräftig von 53,5 Punkten im Vormonat auf 49,7 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Washington mitteilte.

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