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30.01.2012 | 09:37

Eurokrise könnte auch in diesem Quartal die Rohstoffmärkte belasten

Das aktuelle Zitat von Vontobel zur Entwicklung der Rohstoffmärkte

„Die Finanz- und die Rohstoffmärkte sind recht robust ins neue Jahr gestartet, unterstützt durch positive Makrodaten aus den USA und China sowie den Eindruck, dass die Risiken in Europa geringer geworden sind“, so Jeremy Baker, Portfoliomanager des Vontobel Fund – Belvista Commodity. „Im Zuge der Maßnahmen der Europäischen Zentralbank haben die Banken in der Eurozone ihre Schulden restrukturieren können. Zu ungeordneten Zahlungsausfällen ist es zumindest vorerst nicht gekommen. Doch die Eurokrise wird auch das laufende Quartal dominieren. Weitere Turbulenzen, die zu Unsicherheit an den Finanzmärkten und folglich auch am Rohstoffmarkt führen könnten, würden uns nicht überraschen. Von der Eurokrise abgesehen sind die Fundamentaldaten nach wie vor vorteilhaft, vor allem angesichts der Knappheit an Rohstoffen wie Rohöl. Die Öllagerbestände in den OECD-Ländern und den USA sind in der zweiten Hälfte des letzten Jahres beträchtlich gesunken, während die Nachfrage besonders aus den Schwellenländern sehr stark blieb. Zusätzlich sehen wir deutliche Probleme mit der freien Produktionskapazität in der Opec angesichts der unsicheren Entwicklung in Iran, dem Irak oder Nigeria. Die freie Produktionskapazität Saudi-Arabiens ist niedriger, was das Risiko eines Preisanstiegs erhöht, falls das Angebot aus einem der genannten Länder ausfällt.“

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