Hüfners Wochenkommentar Hüfners Wochenkommentar

02.08.2012 | 10:19 Uhr

Das Mikado-Spiel der EZB

  • Zu den Äußerungen des EZB-Präsidenten, die Notenbank werde alles tun, um den Euro zu halten.
  • Ein paar Lehren aus den schweizer Erfahrungen: Interventionen auf den Kapitalmärkten sind höher als viele denken (im Ernstfall über EUR 4.000 Mrd.), die Inflation könnte um 3 bis 4 Prozentpunkte steigen.
  • Die EZB nimmt mit ihrer Ankündigung den Druck von der Politik, die notwendigen Entscheidungen zu einer Vergemeinschaftung der Finanzpolitik zu ergreifen.

Hat der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, den Mund vielleicht doch zu voll genommen? In London sagte er, dass die EZB alles tun werde, um den Euro zu halten. Um dieser Aussage noch mehr Gewicht zu geben, fügte er als persönliches Bekenntnis hinzu: "Und glauben Sie mir, es wird genug sein." Wer wollte das dem sympathischen Chef der zweitgrößten Notenbank der Welt nicht glauben? Seitdem wird an den Märkten gerätselt, welche Maßnahmen in Betracht kommen könnten und wie sie wirken. Dabei gibt es eine viel grundsätzlichere Frage, die man vorher stellen muss: Kann eine Zentralbank überhaupt eine Währung retten? Ihr primäres Mandat ist die Sicherung der Preisstabilität. Daneben muss sie für die Stabilität des Finanzsystems sorgen. Die Rettung der Währung gehört – meines Erachtens zu Recht – nicht zum Mandat. Dazu hat sie auch keine Instrumente. Das ist eine ursächlich politische Entscheidung.

Theoretisch gibt es zwei Wege, um eine Währung wieder auf eine sichere Basis zu stellen:

  • Den monetären Ansatz: Das sind zuallererst Interventionen auf den Kapitalmärkten. Konkret: Die EZB und/oder der Rettungsschirm EFSF beziehungsweise ESM sollen vor allem spanische und italienische Anleihen kaufen. Eventuell müssen darüber hinaus die Leitzinsen gesenkt und die Marktliquidität nocheinmal erhöht werden. Damit sollen wieder normale Verhältnisse auf den Finanzmärkten hergestellt werden. Offiziell heißt es, dass damit der Transmissionsmechanismus der Geldpolitik wiederhergestellt werden soll. Aber das ist nur das Feigenblatt. Gemeint ist die Rettung des Euro.
  • Den strukturellen Ansatz: Danach sollen die Schuldnerländer selbst alles tun, um ihre Haushalte und ihre Wirtschaft wieder in Ordnung zu bringen. Dazukommen muss eine Verlagerung der finanz- und wirtschaftspolitischen Souveränität der einzelnen Mitgliedsstaaten auf die Gemeinschaft. Gut wäre auch die Reaktivierung der Non-Bail-Out-Klausel (nach der direkte Hilfen für ein Land verboten sind), um die innergemeinschaftlichen Transfers zu begrenzen. Auf diese Weise soll das Grundübel der Währungsunion, die Diskrepanz zwischen einer an Europa orientierten Geldpolitik und einer auf nationale Interessen gerichteten Fiskalpolitik, beseitigt werden.

Jeder weiß, dass der strukturelle Ansatz der richtige ist. Alle funktionierenden Währungsunionen der Vergangenheit waren politische Unionen. Alle Währungsunionen, die nicht durch eine politische Einheit abgesichert waren, sind letztlich gescheitert. Wenn politische Unionen auseinanderbrechen, werden meist gleichzeitig auch die Währungen getrennt.

Jeder weiß aber auch, dass der strukturelle Ansatz derzeit nicht oder nur sehr schwer zu realisieren ist. In Berlin ist kaum jemand bereit, Souveränität an eine Gemeinschaftsinstitution abzugeben. Es müsste das Grundgesetz geändert werden. Vermutlich bräuchte man zudem einen Volksentscheid. Auch in Paris ist kaum jemand bereit, die "Grande Nation" zugunsten einer europäischen Regierung zu opfern.

Kann hier der monetäre Ansatz in die Bresche springen? Er hat den großen Vorteil, dass er politisch einfach und schnell zu realisieren ist. Er beruhigt die Märkte und nimmt den Euro aus der Schusslinie. Wenn man eine solche Politik glaubhaft lange Zeit durchhält und die Märkte von der Entschlossenheit überzeugt, kann es sein, dass die Spekulation sich auf längere Zeit geschlagen gibt. Die Schweiz hatte dies Ende der 70er Jahre schon einmal mit Erfolg zur Stabilisierung des Wechselkurses praktiziert. Sie versucht es gerade wieder.

Der Nachteil: Es kostet mehr Geld als viele denken. Die Schweiz hat allein seit Anfang dieses Jahres Devisen im Ausmaß von umgerechnet über EUR 200 Mrd. gekauft. Wenn man das auf den zwanzig Mal größeren Euroraum übertragen würde, wären das mehr als EUR 4.000 Mrd. Das wäre wohl niemand bereit zu zahlen. Wenn der Rettungsschirm dies stemmen wollte (etwa mit Hilfe einer Refinanzierungsmöglichkeit bei der EZB), hätte er bald sein gutes Standing auf den Kapitalmärkten verspielt.

Ein Nachteil ist auch, dass eine solche Rettung des Euro durch monetäre Maßnahmen Inflationsgefahren mit sich bringt. Das sieht man nicht sofort. In der Schweiz ist drei Jahre nach den großen Devisenmarktinterventionen die Inflationsrate bis auf 6 % gestiegen. Die Eidgenossenschaft hielt das damals für vertretbar. Im Euroraum, wo gerade erst ein Stabilitätsbewusstsein verankert werden soll, ist das schwieriger.

Aus meiner Sicht das entscheidende Argument ist jedoch: Mit dem monetären Ansatz werden die wirklichen Probleme nicht gelöst. Die Nationalstaaten betreiben weiter ihre eigene Wirtschafts- und Finanzpolitik. Irgendwann kommt es wieder zu einer Krise. Das wissen die Märkte und stellen sich darauf ein. Auch in der Schweiz kam es im vorigen Jahr wieder zu Unruhen beim Franken.

Noch schlimmer: Durch den monetären Ansatz wird der Druck von der Politik genommen, die notwendigen Maßnahmen in Richtung auf eine politische Union zu ergreifen. Sie kann zuschauen. Wenn die EZB erfolgreich ist, freuen sich alle. Wenn nicht, kann man der EZB den Schwarzen Peter zuschieben. Es ist hier wie beim Mikado- Spiel: Wer sich zuerst bewegt, verliert. Die EZB hat sich bewegt.

Für den Anleger

Vertrauen Sie nicht darauf, dass die Pläne der Europäischen Zentralbank die Märkte nachhaltig beruhigen werden. Es kann kurzfristig zu Kurssteigerungen kommen. Unmittelbar nach der Ankündigung von Draghi ist der DAX um 400 Punkte gestiegen. Auch die Zinsen von Spanien und Italien sind gesunken. Das kann, wenn die Beteiligten es geschickt machen, auch noch etwas so weitergehen. Auf Dauer ist der Ansatz aber zum Scheitern verurteilt. Der Euro ist noch nicht in trockenen Tüchern. Damit bleibt das Damoklesschwert über den Märkten.


« Zurück

Hüfners Wochenkommentar Archiv

  • 04.04.2013 | 08:41

    Die Angst vor dem Blutbad an den Kapitalmärkten

    Jeder weiß, dass die Zinsen zu niedrig sind und dass sie auf Dauer erhöht werden müssen.

  • 27.03.2013 | 11:15

    Zypern ist keine Eurokrise

    Die Zypernkrise ist kein Zeichen für das mangelnde Funktionieren der Währungsunion. Sie ist das Scheitern des – unfairen – Geschäftsmodells eines kleinen Landes.

  • 20.03.2013 | 16:43

    Weiterungen der Eurokrise

    Unabhängig von Zypern: Der Fokus der Eurokrise verschiebt sich. Zur Schuldenkrise kommen die Rezession und zunehmende gesellschaftliche Akzeptanzprobleme.

  • 14.03.2013 | 11:09

    Überraschungen von der US-Konjunktur

    Die Stimmung in Amerika ist trotz aller politischen, vor allem fiskalpolitischen Belastungen, erstaunlich optimistisch.

  • 08.03.2013 | 10:23

    Lehren aus der Italienkrise

    Das Geschick und die Kreativität römischer Politiker war ein wichtiger Grund, dass die Eurokrise nach den Wahlen in Italien nicht eskaliert ist.

  • 28.02.2013 | 09:27

    Neue Dynamik im Handel mit Amerika

    Der Plan eines Freihandelsabkommens zwischen den USA und Europa ist politisch ein wichtiges Zeichen, wird wirtschaftlich jedoch überschätzt.

  • 20.02.2013 | 09:50

    Die "halbe Rezession"

    Die meisten erwarten derzeit für den weiteren Verlauf des Jahres eine Belebung der Konjunktur.

  • 13.02.2013 | 15:57

    Die Voodoo Economics der Leistungsbilanzüberschüsse

    Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss ist 2012 über die von der EU als zulässig anerkannte Schwelle von 6 % gestiegen.

  • 05.02.2013 | 17:31

    Währungskrieg in Japan?

    Auf den Devisenmärkten ist es in den letzten Wochen zu erheblichen Wechselkursbewegungen gekommen. Am größten ist die beim japanischen Yen.

  • 30.01.2013 | 15:34

    Geldmenge M3 auf der Kippe

    Die Zunahme der Geldmenge M3 hat sich in den letzten zwölf Monaten mehr als verdoppelt.

  • 23.01.2013 | 13:18

    Verschenkter Wohlstand: Aktienkurse und Börsenumsätze

    In den letzten eineinhalb Jahren sind die Börsenumsätze trotz steigender Aktienkurse drastisch gefallen.

  • 16.01.2013 | 10:00

    Ende des starken Franken?

    Die jüngste Aufwertung des Schweizer Franken entlastet die Wirtschaft der Eidgenossenschaft, beseitigt aber noch nicht die Überbewertung der Währung.

  • 10.01.2013 | 13:38

    Das Ende der Geldschwemme?

    Die Basisgeldmenge – ein Maß für die Liquidität der Finanzmärkte – geht zurück. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Monaten noch verstärken.

  • 03.01.2013 | 16:19

    Das japanische Experiment

    Die neue japanische Regierung leitet derzeit einen Politikwechsel ein, wie er radikaler kaum sein könnte.

  • 19.12.2012 | 15:05

    Zehn Überraschungen des Jahres 2013

    Was in den Prognosen für das kommende Jahr nicht steht, aber trotzdem eintreten könnte.

  • 12.12.2012 | 14:13

    Paradigmenwechsel im Jahr 2013

    Prognose für die Entwicklung von Wirtschaft und Kapitalmärkten im Jahr 2013.

  • 04.12.2012 | 13:00

    Schuldenerlass als Ei des Kolumbus?

    Die Diskussion über einen Schuldenschnitt wurde in den letzten Monaten von der deutschen Bundesregierung abgeblockt; sie wird aber wieder kommen.

  • 28.11.2012 | 17:25

    Aufgestaute Nachfrage nach Aktien

    Unabhängig von allen Fundamentalfaktoren gibt es eine aufgestaute Nachfrage nach Aktien, die die Kurse nach oben treiben könnte.

  • 21.11.2012 | 16:36

    Eurokrise: Jetzt wird's interessant für den Anleger

    Die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und zu Strukturreformen in den Schuldnerländern des Euroraums beginnen zu wirken.

  • 15.11.2012 | 11:17

    Trügerische Ruhe beim Euro

    Auf den Devisenmärkten war es in den letzten Jahren trotz Finanz- und Verschuldungskrise erstaunlich ruhig.

  • 08.11.2012 | 14:53

    Frankreich in der Währungsunion

    Könnte Frankreich das neue Italien oder Spanien in der Eurokrise werden?

  • 31.10.2012 | 16:03

    Vor einer Rezession wie 2009?

    Die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland wird 2013 schwach sein. Es gibt keinen Aufsondern einen Abschwung.

  • 23.10.2012 | 11:49

    Das Ende der Universalbank?

    Die Debatte über Universalbank- versus Trennbanksystem ist wenig hilfreich.

  • 16.10.2012 | 09:47

    Krise: Vom halbleeren zum halbvollen Glas

    Ein paar persönliche Eindrücke von der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds in Tokio.

  • 09.10.2012 | 12:48

    Wie in Bretton Woods?

    Die Situation im Euroraum hat sich beruhigt. Es sieht jetzt nicht mehr so aus, als werde der Euro bald zerbrechen.

  • 04.10.2012 | 08:55

    Der Mythos der Sterilisierung

    Die EZB hat versprochen, dass sie die zusätzliche Liquidität, die durch das neue Kaufprogramm für südeuropäische Staatsschulden entsteht, "sterilisieren" will.

  • 28.09.2012 | 10:28

    Reifenschäden bei der Konjunktur

    Trotz bester gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen kommt die Konjunktur nicht in Fahrt.

  • 19.09.2012 | 15:05

    Jetzt die Inflation?

    Durch die neuen Maßnahmen der EZB und der Federal Reserve sind neue Inflationsängste hochgekommen.

  • 14.09.2012 | 14:09

    Ist der Euro wirklich über den Berg?

    Aus der Euphorie in den letzten Wochen könnte man schließen, die Eurokrise sei vorbei.

  • 05.09.2012 | 16:32

    Kriegsrisiken im Nahen Osten

    Die Möglichkeit eines Militärschlages gegen iranische Atomanlagen stellt ein erhebliches Risiko für die Finanzmärkte im zweiten Halbjahr dar.

  • 30.08.2012 | 10:22

    Aktien und die Eurokrise

    Deutschland macht derzeit eine ungewöhnliche Erfahrung: Bei den Aktienkurssteigerungen liegt es international an der Spitze.

  • 22.08.2012 | 10:30

    Unterschiedliche Stimmengewichte in der EZB?

    Die Ruhe an den Finanzmärkten ist trügerisch. Sie wird spätestens Anfang September vorbei sein.

  • 16.08.2012 | 09:55

    Investieren in Branchen

    Branchen haben wieder Konjunktur bei der Aktienanlage.

  • 09.08.2012 | 14:35

    Hase und Igel bei den öffentlichen Finanzen?

    Neue Zahlen des IWF zur öffentlichen Verschuldung lassen manches in der Eurokrise in neuem Licht erscheinen.

  • 25.07.2012 | 16:31

    Da kommt sie wieder, die Inflation

    Die Preissteigerung in der Welt wird sich im zweiten Halbjahr entgegen vielen Erwartungen nicht verringern, sondern erhöhen.

  • 20.07.2012 | 08:59

    Ein gutes zweites Halbjahr für die Aktien?

    Der Anstieg der Aktienkurse in den letzten Wochen passt nicht zur Verschlechterung der Konjunktur in dieser Zeit.

  • 12.07.2012 | 11:35

    Italien besser als Spanien?

    Ein Blick auf die implizite Verschuldung in der Europäischen Währungsunion.

  • 04.07.2012 | 16:12

    Wider eine Zinssenkung im Euroraum

    Fünf Gründe, weshalb ich eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank für falsch halte.

  • 27.06.2012 | 10:59

    Wechselkursrisiken in der Währungsunion?

    Durch die Angst vor einem Auseinanderbrechen des Euro sind in der Währungsunion so etwas wie "Wechselkursrisiken" entstanden.

  • 20.06.2012 | 15:26

    Hilft eine Bankenunion?

    Zur neuen Architektur der Europäischen Währungsunion soll auch eine Bankenunion gehören.

  • 13.06.2012 | 13:32

    Weltwirtschaft: Das Klima verschlechtert sich

    Die Aussichten für die Entwicklung der Weltwirtschaft haben sich in den letzten Wochen merklich verschlechtert.

  • 04.06.2012 | 17:25

    Europa ist müde geworden

    Nach zweieinhalb Jahren Krisen-Management in der Europäischen Währungsunion sind viele Verantwortliche müde und erschöpft.

  • 31.05.2012 | 08:45

    Gute Nachrichten von der Staatsquote

    Deutschland steht bei der Staatsquote im internationalen Vergleich heute so gut da wie schon lange nicht mehr.

  • 22.05.2012 | 11:23

    Neue Agenda der Eurokrise

    Die Eurokrise hat sich in den letzten Wochen derart verschärft, dass die Politik umdenken muss.

  • 16.05.2012 | 16:08

    Können die Zinsen noch weiter sinken?

    Auch bei den gegenwärtig niedrigen Zinsen konnte man mit Bonds im bisherigen Verlauf des Jahres noch Geld verdienen.

  • 09.05.2012 | 09:12

    Das Mysterium des Euro-Wechselkurses

    Der Euro hält sich auf den Devisenmärkten trotz Krise außerordentlich stabil

  • 02.05.2012 | 16:04

    Hartz IV in Italien?

    In Deutschland hat die Agenda 2010 vor acht Jahren zu einer dramatischen Verbesserung der langfristigen Wachstumsbedingungen geführt.

  • 26.04.2012 | 17:09

    Der "Run" der deutschen Konjunktur und seine Fortsetzung

    Kritischer Blick auf die derzeitigen Konjunkturprognosen.

  • 18.04.2012 | 17:13

    Grenzen der Geldpolitik

    Das Ziel, die Eurokrise durch Liquidität zu „ertränken“, ist gescheitert. Die Pferde bekommen zwar Wasser, sie saufen aber nicht.

  • 11.04.2012 | 14:49

    Umdenken bei den Löhnen

    Die jüngsten Lohnabschlüsse im öffentlichen Dienst in Deutschland sind insgesamt gesehen hoch, aber nicht zu hoch.

  • 04.04.2012 | 13:42

    Drei Jahre Ruhe beim Euro?

    Entscheidend für die Entspannung bei der Eurokrise war nach Ansicht vieler Beobachter die hohe Liquidität. Das wird vermutlich aber nicht so bleiben.

  • 29.03.2012 | 09:30

    Beim Euro auf einem Auge blind

    Kaum einer kann sich heute vorstellen, dass die Eurokrise einmal zu Ende ist und dass dann manches besser sein könnte.

  • 22.03.2012 | 15:02

    It's the liquidity, stupid

    Es gibt viele Gründe für die augenblicklich gute Stimmung an den Aktienmärkten. Aber nur einer sticht: Die hohe Liquidität.

  • 14.03.2012 | 14:29

    Target-Salden: Altes Problem in neuen Kleidern

    In der Diskussion über die Target-Forderungen im Euroraum wird das Kind zum Teil mit dem Bade ausgeschüttet.

  • 06.03.2012 | 16:02

    Aktienmärkte in der Gefährdungszone

    Die extrem hohe Liquidität sowie die sich bessernde Konjunktur werden sich in den kommenden Monaten positiv auf die Entwicklung der Aktienmärkte auswirken.

  • 01.03.2012 | 09:32

    Versailles in Griechenland?

    Die Eurokrise differenziert sich. In einigen Ländern geht es ordentlich voran, in Griechenland werden die Dinge dagegen immer schwieriger.

  • 24.02.2012 | 10:51

    Ist der Staat klüger als die Privaten?

    Privatpersonen haben in ihrem Anlage- und Kreditverhalten in den letzten Jahren mehrheitlich darauf gesetzt, dass die Zinsen bald wieder steigen. Der Staat dagegen geht bei seinem Finanzierungsverhalten eher von sinkenden Sätzen aus.

  • 15.02.2012 | 16:08

    Das Recycling der Fluchtgelder

    Zur Kritik an den Transferleistungen von den Gläubiger- an die Schuldnerländer im Euroraum. Nicht alles, was hier gesagt wird, ist ökonomisch richtig.

  • 09.02.2012 | 15:46

    Wir messen die Inflation falsch

    Angesichts der rasant wachsenden Liquidität, auch in Europa, müssten die Inflationsraten eigentlich viel größer sein.

  • 01.02.2012 | 17:12

    Der Aufschwung Amerikas

    Die US-Wirtschaft hat zuletzt an Fahrt aufgenommen. Das wird nicht nur eine vorübergehende Entwicklung bleiben.

  • 27.01.2012 | 09:13

    Die nächste Stufe der Eurokrise

    Ohne höheres Wirtschaftswachstum lässt sich die Eurokrise nicht dauerhaft überwinden.

  • 19.01.2012 | 18:27

    Die neue EZB

    Die Europäische Zentralbank hatte einen guten Start ins neue Jahr. Sie ist dabei, verlorene Reputation zurückzugewinnen.

  • 13.01.2012 | 10:22

    Ein Contrarian View zur Konjunktur

    Die derzeitigen Konjunkturprognosen liegen zu nahe beieinander und sind zu einfach "gestrickt".

  • 05.01.2012 | 10:44

    Das Ende von Bretton Woods II

    Die Aufwertung des chinesischen Renminbi und der starke Zuwachs der Währungsreserven des Landes scheinen zum Ende zu kommen.

  • 21.12.2011 | 08:55

    Zehn Überraschungen des Jahres 2012

    Wie in den vergangenen Jahren, zehn Szenarien, die in den üblichen Prognosen für 2012 so nicht vorkommen.

  • 15.12.2011 | 13:54

    Vom Wert des Sparens für den Euro

    Die Unsicherheit über die Bewertung der Brüsseler Beschlüsse beruht auf unterschiedlichen Einschätzungen zum Wert des Sparens für den Euro.

  • 08.12.2011 | 13:31

    PSI verschärft die Krise

    Jede Staatsschuldenkrise ist immer auch eine Bankenkrise, weil es die Kreditinstitute sind, die viele Staatspapiere halten.

  • 01.12.2011 | 09:58

    Was wäre, wenn der Euro zerbricht

    Gedanken zu dem Fall, dass der Euro nicht gerettet werden kann.

  • 23.11.2011 | 16:06

    Die Inflation ist nicht tot

    Auch bei schwächerer Konjunktur wird die Geldentwertung im nächsten Jahr nicht so stark abnehmen, wie vielfach gedacht.

  • 15.11.2011 | 14:11

    Fällt jetzt die EZB?

    Der Druck wächst, dass die Europäische Zentralbank ihr Wertpapierankaufsprogramm deutlich ausweitet.

  • 09.11.2011 | 08:00

    Eine Währung – zwei Sichtweisen

    Ein Blick auf die Gemeinschaftswährung aus verschiedenen Winkeln der Währungsunion. Er zeigt die unterschiedlichen Herausforderungen für die Mitglieder.

  • 26.10.2011 | 16:44

    Griechenland ein zweites Argentinien?

    Die Brüsseler Beschlüsse zur Rettung des Euro sind, so wie es derzeit aussieht, nicht viel mehr als ein Sanierungspaket für Griechenland.

  • 21.10.2011 | 08:53

    Chancen auf einen Schuldenabbau?

    Die Diskussion über die zu hohen Staatsschulden weist bemerkenswerte Ähnlichkeiten mit den Verhältnissen in der Zeit der hohen Inflationsraten in den 70er Jahren auf.

  • 14.10.2011 | 08:52

    Pleite als endgültige Rettung?

    Eine Pleite Griechenlands zur Lösung der Eurokrise scheint immer näher zu rücken.

  • 07.10.2011 | 14:39

    Die Eurokrise wird global

    In den letzten sechs Wochen haben sich die wirtschaftlichen Aussichten der Schwellen- und Entwicklungsländer deutlich verschlechtert.

  • 30.09.2011 | 10:00

    Das ist dann das Ende der Welt

    In der europäischen Schuldenkrise liegt derzeit das größte Risiko für die Konjunktur und die Banken. Es kann in den nächsten Wochen zu Überraschungsaktionen kommen.

  • 23.09.2011 | 10:24

    Die Emanzipation des Euro

    Markenzeichen der Europäischen Zentralbank war bisher die Orientierung an der Bundesbank. Damit geht es jetzt zu Ende.

  • 16.09.2011 | 09:54

    Der Fake der Notenbanken

    Die amerikanische Notenbank nimmt den Mund derzeit recht voll, hat de facto aber nicht viele Möglichkeiten, die Konjunktur zu stützen.

  • 09.09.2011 | 08:54

    Inverse Zinsstruktur

    Erstmals seit Langem sind die Renditen für 5-jährige Bundesanleihen in Deutschland niedriger als die Sätze für Geldmarktpapiere.

  • 02.09.2011 | 16:44

    Wie weit können die Aktienkurse noch fallen?

    Historische Vergleiche deuten darauf hin, dass der Verfall der Aktienkurse noch nicht vorüber ist.

  • 29.08.2011 | 09:23

    Gibt’s eine Rezession?

    Die Gründe, die für eine bevorstehende Rezession angeführt werden, sind weder zwingend noch überzeugend.

  • 18.08.2011 | 10:54

    Aus für Eurobonds?

    Das Thema Eurobonds ist auch nach den Vereinbarungen von Merkel und Sarkozy in Paris nicht vom Tisch.

  • 09.08.2011 | 10:00

    Wie stoppt man die Franken-Aufwertung?

    Vergleich der Situation des Schweizer Franken heute mit der Währungskrise in der zweiten Hälfte der 70er Jahre.

  • 20.07.2011 | 10:39

    Macht Deutschland jetzt den Fehler der Griechen?

    Die geplante Steuersenkung in Deutschland ist gut. Sie kommt aber zum falschen Zeitpunkt.

  • 13.07.2011 | 09:53

    Der GAU am Horizont

    Zu Italien: Die Eurokrise weitet sich jetzt nicht nur regional aus (über die bisher betroffenen Länder) sondern auch sachlich (über die reinen Schuldenprobleme).

  • 06.07.2011 | 09:30

    Befreit Euch von den Rating-Agenturen!

    Der Krach mit den Rating-Agenturen hat zuletzt wieder eskaliert. Das Verhältnis muss jetzt neu geordnet werden.

REALTIME-INDIKATIONEN

DAX
E-STOXX 50
DOW Jones
NASDAQ 100
NIKKEI 225
S&P 500
TecDAX
Goldpreis
Ölpreis
EUR/USD
Berechnungsbasis 8:00-22:00 Uhr
Quelle: Deutsche Bank

Loading...

FONDSNOTE

Loading

Top-Umsätze

Loading
Neartime-Daten 9:00-20:00 Uhr
Quelle: Hamburger Börse

Fonds-Indizes

Loading